Spital Herisau Allgemeinchirurgie
Mein Tertial in der Chirurgie im Spital Herisau war insgesamt sehr lehrreich, wenn auch nicht immer einfach. Zuerst muss ich wohl sagen, dass es mir schwer fällt eine neutrale Bewertung zu verfassen, da meine Zeit dort viele Höhen, aber auch Tiefen hatte und ich definitiv nicht an allen Tagen mit der Lehre und Gesamtsituation im Spital zufrieden war. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass ich dort anfangs zu einer Zeit war, in der es an Assistenzärzten in der Chirurgie mangelte und dann im Verlauf eine Umstrukturierung der Stationen im Spital erfolgte. Man arbeitet als Unterassistent/i
Berner Klinik Innere
Ich habe zwar keinen PJ Abschnitt aber eine Famulatur in der Berner Klinik absolviert. Das Arbeitsklima hat mir ausgesprochen gut gefallen und ich habe in meiner Zeit dort viel gelernt. Es war interessant einen Einblick in den täglichen Ablauf einer Reha Klinik zu bekommen und es gab immer viel zu tun (im positiven Sinne). Die Ärzte waren alle sehr bemüht einem etwas beizubringen und standen auch bei jeder Frage parat. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt und würde jederzeit wieder dort arbeiten!
Spitalzentrum Biel Chirurgie
Das Chirurgie-Tertial am Spitalzentrum Biel hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich empfehle es auf jeden Fall weiter. Biel liegt direkt auf der Grenze zwischen dem deutsch- und französischsprachigen Raum in der Schweiz. Einige Patienten sprechen nur Französisch, einige nur Schweizerdeutsch und einige beides. Gute Französischkenntnisse sind sehr hilfreich, vor allem, um eine vernünftige Anamnese durchzuführen. Das Spitalzentrum bietet kostenlose Sprachkurse für die Mitarbeiter an. Die Arbeit im Spital: Zu Beginn eines Monats gibt es zwei Willkommenstage am Spitalzentrum für alle ne
Paracelsus-Spital Richterswil Innere
Sehr kleines Spital mit einigen Betten für Innere Medizin, hauptsächlich Onkologie. Man kann viel über Komplementärmedizin lernen und sich alle Therapien in Ruhe anschauen (Kunsttherapie, Musiktherapie, Rhythmische Massage, Heileurythmie). Fortbildungen gibt es im Bereich antroposophische Medizin. Teilnahme an Coloskopien, Tumorkonferenz, Röntgenkonferenz. Arbeitszeiten sind offiziell von 8- 18 Uhr, man kann aber meist gegen 15 Uhr gehen wenn nichts mehr zu tun ist. Betreuung eigener Patienten möglich, außerdem Mitarbeit in der Ambulanz oder onkologische Tagesklinik auf Wunsch. Ein Großteil de
Klinik St. Pirminsberg Psychiatrie
Insgesamt hat mir mein Psychiatrie-Terital dort sehr gut gefallen. Die Arbeitszeiten waren von morgens 8.00 Uhr bis ca 17.00 Uhr. Mittags gab es eine Mittagspause wo die Ärzte zusammen in der Cafeteria gegessen haben. Das Essen kostet für UA 5 Franken und hat mir immer gut geschmeckt. Die erste Hälfte war ich auf der Entzugsstation, wo ich direkt mit einer Assistenzärztin zusammengearbeitet habe. Der Einblick in Suchterkrankungen war sehr interessant. Die zweite Hälfte meines Tertials habe ich auf einer der drei Akutstationen verbracht, wo ich ebenfalls fest eine Assistenzärztin begleitet habe
Spital Aarberg Chirurgie
Das Tertial in der Chirurgie im Spital Aarberg war insgesamt eine sehr schöne Erfahrung. Das Team im gesamten Krankenhaus (aber vor allem das chirurgische Team) ist sehr nett und offen, ich habe mich in den 4 Monaten sehr wohl gefühlt. Aufgaben: - OP Assistenz (oft auch als 1. Assistenz) als Hauptaufgabe - Einsatz auf dem Notfall, dort Übernahme eigener Patienten möglich - Aufnahme von neuen Patienten in das Kliniksystem - Visiten - Entlassbriefe vorbereiten Wohnen: Es gibt ein Personalhaus direkt neben dem Krankenhaus, wo man für ca. 250 CHF pP ein Personalzimmer erhält (Gemeinschafts
Kantonsspital St. Gallen Allgemeinmedizin
Sehr gute Organisation. Es wird viel Engagement erwarten und man wird nicht regelhaft früher nach Hause geschickt. Jedoch ist man ein vollwertiges Mitglied im Team und lernt viel. Je nach Station/ Arzt ist es wie überall natürlich sehr unterschiedlich. Fortbildung finden 2x/Tag statt. Besonders hervorheben möchte ich Dr. Lukas Weber, der herausragende Arbeit leistet! Bewandert auf allen Gebieten der Inneren Medizin, ist er jederzeit bereit sich aufzuopfern und einem Arbeit abzunehmen. Nicht weniger intelligent und arbeitswillig ist Dr. Maicej Paciorkowski. Nebenbei ist er ein diagnostisch
Kantonsspital Schaffhausen Allgemeinchirurgie
Wenn ich an meine UHU (= Unterassistentenzeit) in Schaffhausen zurück denke, bin ich sehr zwiegespalten. Auf der einen Seite wird man von Tag 1 auf sich alleine gestellt, was einem zwar eine große Lernkurve ermöglicht, da es kaum Grenzen gibt, zwischen den eigenen Aufgaben und denen der Assistenzärzte, auf der anderen Seite fühlt man sich auch teilweise sehr alleine gelassen, wenn man im Präambulatorium 15 Patienten mit striktem Zeitplan alleine aufnehmen soll und keiner einem auch nur einen Tag über die Schulter schaut, man bis auf eine Einleitung durch einen anderen UHU keine Einarbeitung er
Kantonsspital Luzern Innere
Für mich haben sowohl das LUKS als auch die Stadt Luzern mit Umgebung die volle Punktzahl verdient! In der Schweiz wird man als PJler (hier: Unterassistent) viel mehr eingebunden als zuhause, was zwar deutlich längere Arbeitszeiten, aber auch einen sehr grossen Lernfortschritt zur Folge hat. Alle Unterassistenten (und das sind allein in der Medizin schon circa 10 pro Tertial plus Chirurgie und andere Fachrichtungen) sind im Personalwohnheim 2 untergebracht. Ihr habt euer eigenes (inzwischen frisch renoviertes) Zimmer mit Bad, Duschen und Küche werden pro Gang geteilt. Abends ist immer was l
Kantonsspital Luzern Sursee Chirurgie
Klinik Waldhaus Psychiatrie
Ich war auf der Akutpsychiatrie. Sehr spannende Stelle, die einen guten Einblick in die psychiatrischen Krankheitsbilder gibt. Einmal pro Woche OA-Visite ansonsten ist man meistens mit dem Assistent/in allein und darf sehr selbstständig mitarbeiten. Alleine Gespräche mit Patienten führen, sie untersuchen, psychopath. Befund erheben, Berichte vorschreiben, Eintritte durchführen. 1x Woche Journalclub, 1x Fortbildung für Assisten/innen. Das Team ist durchmischt, die meisten sehr lieb. Pflege gut ausgebildet und sehr nett, helfen gerne weiter. Enge und gute Zusammenarbeit mit Psychologinnen. Allge
Kreisspital Muri Allgemeinchirurgie
Ich habe in Muri ein halbes Tertial absolviert, hatte eine wirklich tolle Zeit und würde es genauso jederzeit wieder machen. Ich war ca. die Hälfte der Zeit in der Prästationären Sprechstunde (Ambi genannt). Hier anamnestiziert und untersucht man die Patienten, checkt Vorerkrankungen und Medis und ordnet diese für den stationären Aufenthalt an. Man lernt selbstständig, organisiert und effizient zu arbeiten, was nach dem ersten Stress auch wirklich viel Spaß macht. Nachteilig an dieser Arbeit ist, dass man etwas vom restlichen chirurgischen Alltag und den Kollegen isoliert ist und nicht wirkl
Kantonsspital Luzern Urologie
Tolle Zeit, freundliches ärztliches und pflegerisches Team. Man kann jeden Tag in die OPs gehen und mithelfen. Man hat als Unterassisten einen eigenen PC Arbeitsplatz, wo man sich selbst gut auf die Patienten vorbereiten kann und Verordnungen machen kann. Um halb 8 ist immer Morgenrapport und um 8 Radiorapport. Dadurch hat man die möglichkeit viele verschiedene Eingriffe zu sehen und man bekommt viel erklärt. Auf Station: Jeden Tag Eintritte machen (Pat. aufnehmen: Anamnese, körperl. Untersuchung, Sono Niere/Blase/Prostata) sowie Restharn Sonos. Patienten stellt man dann im Nachmittag i
Universitätsspital Basel Chirurgie
Meine Erfahrungen an das chirurgische Tertial sind durchwachsen. Man muss sich deutlich im Voraus bei Frau Blattner bewerben ... so 1-2 Jahre vor PJ-Beginn. Man muss bei der Bewerbung die mind. 4 Rotationswünsche nennen. Man muss auch rotieren, egal wie gut es einem in der Abteilung gefällt. Es ist nicht gesagt, dass man auch seine Rotationswünsche bekommt. Ich bin in die Thorax, Ortho/Trauma, Viszeral und plastische Chirurgie rotiert. Man hat die Möglichkeit im Personalhaus unterzukommen. 580 Franken, also fast die Hälfte des Gehalts, für ein Zimmer sind schon gesalzen. Das Personalhaus i
Regionalspital Praettigau Anästhesiologie
Ich wählte mein Anästhesie Tertial in Schiers aufgrund der guten Bewertungen im PJ Ranking und wurde nicht enttäuscht. Zuerst war ich etwas irritiert, von der geringen Größe des Spitals, aber dadurch war alles viel persönlicher. Ich habe viel gelernt und hatte eine gute Zeit. Ich kann die Anästhesie in Schiers wirklich nur empfehlen. Beworben habe ich mich circa ein Jahr vorher und bekam sofort eine Antwort. Die Organisation war einwandfrei. Direkt am Montag wurde ich persönlich von Chefarzt Dr. Schöffel empfangen und herum geführt. Ich hatte ein persönliches Telefon und wirklich jeder wusst
Kantonsspital Luzern Allgemeinchirurgie
Luzern ist eine schöne, idyllische Stadt, im Vergleich zu den deutschen Großstädten eher klein. Man hat viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Leider hat man jedoch einen für PJ-Verhältnisse recht vollen Schichtplan. Die freien Tage kann man nicht selbst wählen, sondern muss dem zuständigen Arzt seine Urlaubswünsche mitteilen. Wenn an diesem Tag kein anderer PJler da ist, kann es auch mal sein, dass man arbeiten muss. Dafür hat man jedoch 9 Tage frei, ohne dass davon etwas im Zeugnis steht. Man hat etwa einmal pro Monat Wochenenddienst über jeweils 12 Stunden (dafür Freitag und Montag fr
Universitaere Psychiatrische Dienste Bern Psychiatrie
Pro: - sehr organisierter und freundlicher Empfang am ersten Tag (Badge, Sucher, Schlüssel, PC-Zugänge) - sehr nette Assistenzärzte, insgesamt in der Klinik - die AAs haben immer ein offenes Ohr und versuchen einem so viel wie möglich zu zeigen - man kann sehr eigenständig arbeiten, natürlich alles in Rücksprache mit dem Assistenz- oder auch dem Ober- bzw. auf dieser Station Chefarzt - eigener Arbeitsplatz - Begleitung von Psychotherapiesitzungen - wöchentlich Fallvorstellung durch AA, Journal-Club (bei Bedarf) und Vorstellung von Metaanalysen durch die Oberärzte - Teilnahme am Spätdie
UniversitätsSpital Zürich (USZ) Anästhesiologie
Pro: + Die Stadt + die unheimlich gut ausgebildete und ziemliche freundliche Pflege + man darf alles selber machen von Narkoseneinleitung, Begleitung und Ausleitung + die meisten sind super nett Contra: - Das Ansehen - miserable Bezahlung für das was man eigentlich macht - das hin und her schicken, ich war zum Beispiel im Uro-OP, dann für 2 Wochen im Notfall OP (in dem ich meist nur dumm rum stand), dann zwei Wochen Gyn und dann sollte ich eigentlich in Auge/MKG-OP geschickt werden, aber dann hat auf der Uro einer gefehlt, und dann musste ich dort wieder hin, ergo zählen sie auf uns,
Spital Flawil Innere
- Wertschätzug, respektvoller Umgang, Teammitglied - Auf Fragen werden eingegangen, und diese diskutiert. - Wünsche für Rotationswechsel werden in der Planung mit einbezogen (Notfall, Schmerz/Palli, Innere Stationen, Überwachung) - WE Dienste sind möglich, Kompensationstage als Ausgleich - regelmäßige Fortbildungen, falls Fortbildungen ausfallen werden diese im Verlauf nachgeholt. - engagierte und motivierte (!) Assistenzärzte u Kaderärzte (sowas trifft man selten) - Wirklich gutes Bistro/Kantine (Mitarbeiterrabatt) - Präsentation einer Studie im Journal Club - eingenständiges sonogra
Stadtspital Triemli Allgemeinchirurgie
Insgesamt hat mir das Tertial wirklich gut gefallen. Es war sehr organisiert, auf den Zimmern im Wohnheim stand der Name, man hat am ersten Tag einen Badge und ein Telefon, sowie Login Daten für Medfolio erhalten und einem wurde das Klinikum gezeigt. Auch gab es einen Nahtkurs in der ersten Woche. Der PJ Koordinator ist sehr nett und berücksichtigt immer die Wünsche für freie Tage oder Wunschrotationen. Insgesamt rotiert man sehr häufig, was mir aber gut gefallen hat, da man viele verschiedene Stationen sieht und bei vielen verschiedenen Operationen assistieren kann. So bekommt man einen guten