PJ-Tertial-Bericht am Triemlispital

Chirurgie

Zuerich, Schweiz · 16 Wochen · Station Rotation alle 2 Wochen bis jede Woche · 08/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

4.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 5
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 5
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Vergütung
600
Gebühren
sehr viele

Erfahrungsbericht

Das Triemli würde ich niemandem empfehlen um die viel zitierte gute Arbeitsstimmung in der Schweiz kennenzulernen! Viele der mit mir anwesenden Pjler haben das Tertial auf Grund der schlechten Betreuung und der abstrus schlechten Stimmung in der Klinik vorzeitig beendet! Man wird ausser von einigen jungen Assistenzärzten nicht unterstützt, es wird einem wenig gezeigt, auf sprachliche Komplikationen wird keine Rücksicht genommen, das kann man schon pauschal sagen, da die Deutschen eher als Störfaktor gesehen werden. Der Höhepunkt war als der mit mir am OP-Tisch stehende Oberarzt sagt:"Was die Türken für die Deutschen sind, sind die Deutschen für uns!" Alles in allem war ich mit dem ständigen Wechsel der Station alle zwei Wochen oder sogar wöchentlich sehr unzufrieden. Sehr gut hingegen ist die Urologie, wohin man übrigens routinemässig routiert, obwohl es in deutschen PJ-Regeln nicht beinhaltet wird. Häufig war es so, dass man morgens auf Station kommt und der Assistenzarzt in den Op muss, also erstmal Langeweile ohne Aufgabe, da man ja jede Woche die Station wechselt und nicht integriert ist in den Ablauf. Gegen Mittag kommt der Assistenz aus dem OP, man selbst ist dann nachmittags eingeteilt, so dass man von Station wenig bis nichts mitbekommt. Oder es ist andersherum, dass man gleich morgens in den OP muss und der Assistenzarzt auf Station ist bis mittags... Der Begriff Unterhund, wie die Unterassistenten (Name der PJler in der Schweiz) genannt werden passt also vollkommen zu recht! TUt euch selbst den Gefallen und geht ans Waid-Spital oder die Uni, wenn es Zürich sein soll! Zürich ist eine sehr schöne Stadt, leider auch sehr teuer, welches sich von den knapp 1000 Franken nicht deckend finanzieren lässt, wenn der Kaffee 8 Franken also ca 6€ kostet. Ansonsten sucht euch eher kleine Spitäler in nicht allzu grossen Städten, da hier die Deutschfeindlichkeit noch nihct so ausgeprägt ist! Oder ihr habt einfach Glück! Also viel Erfolg und gutes Examen

Bewerbung

War unkompliziert, versprechen im Vorfeld aber viel, von dem sich im Nachhinein wenig bis gar nichts bewahrheitet. Jeder hat einen Mentor, der den Einstieg verbessern soll, leider kannte mein Mentor meinen Namen noch nicht mal nach drei Monaten! Wohnung wird gestellt für 300 Franken/Monat, was für Zürich günstig ist, aber bei dem kleinen Gehalt für Schweizer Verhältnisse bleibt nach Steuern ca 300 Franken zum Leben für einen Monat... Vorlaufzeit: etwa 15 Monate

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