PJ-Tertial-Bericht am Harzklinikum

Herz-/Gefäßchirurgie

Wernigerode, Deutschland · 16 Wochen · Station C2 · 03/2011 – 07/2011

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Für jeden Chirurgie-Geschädigten nur zu empfehlen. Das Krankenhaus ist sehr schön gelegen. Wernigerode ist im Vergleich zu Magdeburg eine sehr saubere und ansehnliche Stadt, schöne Cafés und Restaurants, und natürlich der Harz als Panorama. Die gestellte Unterkunft ist 2-3 Gehminuten vom Krankenhaus entfernt. In dem extra für PJ´ler bereitgestellten Haus, gibt es 4 Wohnungen, wobei die beiden in der 1. Etage sehr schön und renoviert sind, während die im Obergeschoss ziemlich sanierungsbedürftig sind. Der Tag beginnt immer 6.45 Uhr mit der Röntgenbesprechung, anschließend Blutentnahmen bevor die Visite losgeht, die angenehm kurz ist im Vergleich zu einigen Inneren. Danach startet das OP-Programm. Wer ungern lange im OP stehen möchte sollte auf die Gefäßchirurgie gehen. Dort darf man, wenn man sich geschickt anstellt auch assistieren und nähen. Es sind häufig kleinere OP´s wie Varizen und Nekrektomien. Wer mehr erleben möchte der muss in die Unfall- oder Allgemeinchirurgie gehen, denn die haben meist ein tagesfüllendes Programm. Ansonsten verbringt man seine Zeit mit Patientenaufnahmen, Doppler-Untersuchungen und Co. Das Ärzteteam ist sehr angenehm und freundlich, keine Choleriker wie an der Uni. Das Pflegeteam ist aufgeschlossen und freundlich. Nur bei einigen OP-Schwestern muss man sich in Acht nehmen, da sie meinen man müsse den Studenten erstmal klar machen wie die Hackordnung aussieht. Der Lästerfaktor ist auch nicht zu unterschätzen. Aber das sind die Ausnahmen im OP-Team, was ansonsten sehr freundlich ist und nicht gleich mit OP-Besteck wirft, wenn sie schlechte Laune haben. Nachmittags um 15.30 Uhr ist dann meist Feierabend, Überstunden kommen eigentlich nie vor. Wenn nichts los ist, kann man auch mal früher gehen. Die Studientage kann man flexibel nehmen. Zusammenfassend war es ein sehr schönes Tertial, in dem sich meine Abneigung gegenüber der Chirurgie gemindert hat.
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