PJ-Tertial-Bericht am St. Martini Krankenhaus

Chirurgie

Duderstadt, Deutschland · 12 Wochen · Station Unfall- und Viszeralchirurgie · 10/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

2.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Ein durchwachsenes Tertial. Davor war ich in einem modernen, gut organisierten (sowohl Lehre als auch die Abteilungs-Infrastruktur betreffend) Haus, weshalb ich St. Martini als "Abstieg" empfunden habe. Meine Bewertung ist dadurch sicherlich gefärbt. Ich fand meinen Platz in der Notfallaufnahme bzw. Ambulanz, weil ich mir dort zunächst eigene Gedanken zu den Patienten machen konnte. Anschließend, oder auch mittendrin, kam dann ein Arzt/Ärztin und man besprach meist das Weitere. Dieses learnig by doing war das beste am ganzen Tertial, neben den (natürlich freiwilligen) Nachtdiensten. Auch manche Sprechstunden und die ambulanten Ops fand ich angenehm und lehrreich. Sicher war es im OP auch interessant, aber wenn man später mal keine Chirurgie machen will, ist die Neugier auch bald erschöpft. Der Unterricht war ziemlich schlecht organisiert und fand selten statt. Wir nahmen auch an internistischen Fortbildungen teil, auf deren Stattfinden man schon eher zählen konnte. Das Personal ist überwiegend aber wirklich nett, nur ist die Lehre nicht so integriert, wie sie sollte. Es geht hier nicht darum, dass ich als Student nur Nehmen (=Lernen, tolle Tätigkeiten ausführen etc.) will. Ich gebe sehr gern in Form meiner Arbeitskraft. Nur sollte von Seiten der PJ-Stelle ebenso ein ausgewogenes Maß von Geben und Nehmen erkennbar sein. Ein Wort noch zur Unterkunft: Ich hätte gerne eine gehabt, um mir die ca. 30minütige Fahrt morgens und nachmittags sowie das Spritgeld zu sparen. Zum Glück waren wir in der Chirurgie zu zweit, so dass die Spritkosten halbiert wurden. Keiner der anderen PJler bekam eine Unterkunft. Das hat vermutlich mit dem knappen Budget des Hauses zu tun... Fazit: Wenn man sich mit den Gegebenheiten arrangiert, kann man auf jeden Fall viel Lernen!!

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