PJ-Tertial-Bericht am Segeberger Kliniken

Innere

Bad Segeberg, Deutschland · 8 Wochen · Station IMC · 06/2007 – 10/2007

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
100

Erfahrungsbericht

Auch in Segeberg bestätigt sich der häufige Eindruck: periphere Kliniken bieten einfach die bessere Ausbildung für PJler. Die Segeberger Kliniken bestehen für die PJler aus einer großen kardiologischen Klinik und räumlich davon getrennt einer Klinik der allgemeinen inneren Medizin. Es befinden sich maximal 6 PJler gleichzeitig im Haus, so daß man sich nicht gegenseitig auf den Füßen steht. Wir konnten uns die Stationen und Zeiträume frei aussuchen, auch Intensivstation und Intermediate Care mit Notaufnahme sind möglich. Alle Funktionsbereich wie Koro-Labors, Schrittmacher-OP oder alle Funktionbereiche standen jederzeit für uns offen und man fand überall einen Ansprechpartner, der einem alles erklärt hat. Der Chef ist äußerst bemüht, den Studenten den Aufenthalt in seiner Klinik möglichst lehrreich und angenehm zu gestalten. Jeden Morgen ist der letzte Satz der Frühbesprechung: ,, Gibt es irgendwo interessante Patienten, Befunde oder Fällle die sich unsere Studenten ansehen sollten?" 4 mal die Woche gibt es guten Unterricht, Montags sogar beim Chef persönlich. Man kann zwischen einer Unterkunft oder 200 Euro Fahrtgeld wählen, zusätzlich gibt es 100 Euro Taschengeld. Das Essen ist gut und gratis, Kleidung gibt es auch. In den Unikliniken übliche PJ-Aufgaben wie Akten sortieren oder hinter Röntgenbildern herlaufen gibt es nicht, selbst das Blutabnehmen übernehmen in der Regel die Schwestern, die durch die Bank nett und entspannt sind. Als Bonus ist es unter bestimmten Voraussetzungen sogar möglich, gelegentlich den Notarzt auf seinen Einsätzen zu begleiten. Einziger kleiner Nachteil lässt sich vielleicht anfügen, daß man selber darauf achten muß, daß man sich nicht "nur" kardiologisch ausbilden lässt, sondern sich auch in das allgemeine Krankenhaus begiebt, welches gerne mal so ein bißchen eine Nebenrolle einnimmt, wo aber auch viele Spektren der inneren Medizin geboten werden.

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