Station 1/2 Pulmo/Gastro: sehr nette Ärzte, besonders das Gastro-Team ist sehr bemüht, einem was beizubringen. Immer die Möglichkeit, in die Funktionen zu gehen. Daneben teilweise Blutentnahmen/Viggos und vor allem Aufnahmen machen. Man sieht sehr viel. Einmal wöchentlich Sono-Kurs. Der Chef ist Tropenmediziner, man kann also auch "exotische" Krankheiten sehen/ Dinge lernen.
Station 7, Diabetologie (Schwerpunkt psychosoziale Probleme): Super Stationsärzte. Die Möglichkeit, eigene Patienten zu haben. Der Oberarzt ist sehr bemüht, einem was beizubringen (mit ein bisschen Interesse und Zeitinvestition). Die Diabetologie ist deutschlandweit bekannt für sehr gute Versorgung. Patienten kommen oft von weit entfernt aufgrund des guten Rufes.
Station 15, Kardio: War bei mir die Einstiegsstation, wenn man es später macht, zieht man sicher noch mehr Nutzen daraus. Möglichkeit, bei Diagnostik (Herzkatheter, Echo, Ergo etc.) zuzuschauen, wo einem auch erklärt wird.
Insgesamt: Sehr, sehr nette Ärzte, internationales Team. Familiäre Atmosphäre, man wird von allen Ärzten (auch anderer Abteilungen) sehr herzlich aufgenommen.
Ich habe mich sehr wohl und wertgeschätzt gefühlt. Somit kann ich Quakenbrück nur wärmstens empfehlen, man lernt sehr viel und hat zudem noch ein gutes Arbeitsklima! Hat sich für mich absolut gelohnt!!
Es gibt neben dem Sono-Kurs jeden Mittwoch ein Lunch-Seminar zu verschiedenen Themen und einmal im Monat eine Morbiditäts- und Mortalitätskonferenz.
Studientage: Kann man in der Woche nehmen, wann man will. Alle zu sammeln ist nicht so gerne gesehen, aber ein paar kann man auch am Stück nehmen.
Unterkunft: In einem Appartement im Schwesternwohnheim mit Internet, Fernseher, eigener Küchenzeile und Bad. Alternativ für 2 Personen eventuell Privatwohnung in der Nähe (Kein Internet, eventuell kein Fernseher).
Der Ort: Quakenbrück ist eine Kleinstadt in schöner Umgebung. Die Innenstadt ist ruhig, aber ganz schön. Das Krankenhaus ist groß und gut ausgestattet, ein überregionales Haus.