PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Minden

Chirurgie

Minden, Deutschland · 12 Wochen · Station B13, ZNA, I13 · 12/2010 – 03/2011

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
400,00 (500,00) Euro

Erfahrungsbericht

Das chirurgische Tertial konnte bei mir persönlich leider nicht über ein Pflichttertial hinauswachsen. Bemerkenswert ist ein wirklich tadelloser und respektvoller Umgang mit dem PJ-Studenten vom Chef bis zum Assistenzarzt rein vom Umgang her. Leider etwas auf der Strecke bleibt die Betreuung und Ausbildung des PJ´lers an sich. Es wird erwartet, dass die Blutabnahmen auf Station erledigt werden und je nach Engagement ggf. auch etwaige Verbandswechsel. Ansonsten wird man relativ großzügig als 2. Assistent im OP eingeteilt. Dort beschränkt sich die Tätigkeit leider im wesentlichen auf das Haken halten. Erklärungen während der OP bekommt man allerdings nur wenn man fragt. Je nach Operateur kann man auch schonmal die Hautnaht am Ende übernehmen. Durchaus lehrreich empfand ich die morgendliche und durchaus umfangreiche Röntgen-Demo der Unfallchirurgen. In der ZNA kann man eigenständig Patienten voruntersuchen und Patienten aufnehmen. Wundversorgungen kann man in aller Regel selber durchführen. Auch hier ist jedoch Eigeninitiative gefragt. Wer nicht fragt und Interesse an Aufgaben zeigt, wird schnell ignoriert. Der für mich interessanteste Bereich war die operative Intensivstation. Nachdem sich dort lange kein PJ´ler hinverlaufen hatte, wurde man sehr offenherzig empfangen und wird in den ärztlichen Stationsablauf komplett integriert. Das Betreuen eigener Patienten ist in sofern möglich, als dass man diese gründlich untersucht, dies dokumentiert und den Therapieplan mit einem der Oberärzte bespricht bzw. auch zusammen erstellt - je nach Komplexität des Falles. Bei allen invasiven Untersuchungen oder Maßnahmen (ZVK, Tracheotomien, suprapubische Blasenfisteln, usw.) wird man stets mindestens dazugerufen bzw. kann je nach Umstand selber unter Supervision tätig werden. Die Einteilung in die verschiedenen Bereiche (Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, ZNA) kann weitestgehend frei gewählt werden. Der Unterricht erfolgt einmal in der Woche für alle PJ´ler interdisziplinär und wird weitestgehend jeweils von den Chefärzten gehalten. Einen Studientag gibt es in Minden aufgrund des ganztägigen Unterrichts am Mittwoch nicht. Jedoch wird pro Tertial eine "Wechselwoche" gewährt, welche frei gelegt oder auch gesplittet werden kann. Für alle Belange die zwischendurch anfallen und die PJ-Studenten betreffen, kümmert sich eine eigene Studentensekretärin.

Bewerbung

Einteilung über das Studentensekretariat der MHH

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