PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Oberlausitzer Bergland

Unfallchirurgie

Zittau, Deutschland · 12 Wochen · Station UHC 2 u. CHI 1 · 08/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
600

Erfahrungsbericht

Meine Zeit in der Chirurgie und Unfallchirurgie in Zittau ist mir in sehr guter Erinnerung geblieben. Eigentlich war ich im Vorhinein der Chirurgiezeit gegenüber pessimistisch, wenn nicht ängstlich, eingestellt und wurde sehr positiv überrascht. Wir waren die ersten PJler in Zittau und alle haben sich sehr viel Mühe gegeben für uns eine lehrreiche und sinnvolle Erfahrung daraus zu machen. Die ärztlichen Teams waren durchgehend angenehm. Fachliche Fragen konnten jederzeit gestellt werden und die Ärzte nahmen sich Zeit für ihre Beantwortung. In der Chirurgie beginnt man morgens um 6:45 Uhr und geht fast immer pünktlich um 15:45 Uhr nach Hause. In der Unfallchirurgie geht es um 7 Uhr los. Ab und zu bleibt man länger, wenn noch OP- Notfälle zu assistieren sind. Das ist aber eigentlich immer freiwillig. Zu den Tätigkeiten des Pjlers gehört vor allem die Aufnahme neuer Patienten sowie die Assistenz im OP. Die Ärzte lassen einem aber überwiegend viel Freiraum das zu tun, was am interessantesten für einen ist. So kann man im OP insbesondere in der Unfall- und Handchirurgie sehr oft assistieren, was mir viel Spaß gemacht hat. In der Chirurgie darf man in der Notaufnahme die Wundversorgung lernen und übernehmen. Ich durfte auch mehrmals mit zu interessanten Notarzteinsätzen fahren. Natürlich müssen auch einige Arbeiten wie Aufnahmen und die Assistenz bei größeren bauchchirurgischen Eingriffen einfach erledigt werden, aber der Umfang ist völlig in Ordnung und zu bewältigen. Zusätzlich bietet Zittau dem PJler viel Luxus: Wir hatten ein eigenes PJ-Zimmer mit Computer- und Internetzugang und eigene Telefone. Uns wurde ein halber Studientag pro Woche gewährt. Vergütet wurden wir mit 600 Euro pro Monat. Wenn Fortbildungsveranstaltungen im Klinikum Ebersbach stattfanden, durften wir zur Anfahrt den Dienstwagen nutzen. Wir hatten engen Kontakt zur Personalabteilung, die immer wieder Fortbildungen (wie zum Beispiel einen Tag im Labor oder in der Radiologie) für uns organisierte und vermittelte. In Stationsfeiern und Betriebsveranstaltungen wurden wir voll integriert. Eine Unterkunft im Krankenhaus nutzten wir nicht, sie ist aber vorhanden. Alles in allem kann ich das PJ in der Chirurgie in Zittau nur weiterempfehlen.

Bewerbung

Unsere Bewerbung fand kurzfristig statt, da Zittau erst kurz vor dem Beginn unseres Tertials als PJ-Krankenhaus zugelassen wurde.

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