PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Barmherzige Brueder

Innere

Regensburg, Deutschland · 16 Wochen · Station Med.I, Med.IV, Notaufnahme · 08/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Das Innere-Tertial bei den Barmherzigen Brüdern war insgesamt ein sehr gutes Tertial. Man kann in zwei der vier medizinischen Kliniken rotieren und außerdem noch zwei Wochen in der Notaufnahme verbringen. Am Ende des Tertials bekommt man 10 Tage lernfrei und ein Abschiedsgeschenk (bei mir der EXAPLAN). Zu den einzelnen Abschnitten: 1. 8 Wochen Hämato-/Onkologie (Station 9): + sehr nettes Ärzteteam, waren immer bemüht, uns viel zu erklären + Möglichkeit, Knochenmarks-,Aszites-, Lumbal- und Pleurapunktionen selbst unter Anleitung durchzuführen + Patientenaufnahmen. Man lernt, schnell und systematisch zu untersuchen. + selten ging es einmal länger als bis 16 Uhr. - Außer Punktionen und Aufnahmen wenig zu tun, gelegentlich mal Briefe schreiben, jedoch öfters mal ne Stunde Leerlauf. - Dadurch, dass man allen Assistenten auf der Station "gehört", sieht man zwar viele Patienten, verliert aber schnell den Überblick und bekommt wenige Fälle vom Anfang bis zur Entlassung zusammenhängend mit. 2. 4 Wochen Endokrinologie/Pulmo/Diabetologie (Station 21): + sehr nettes Assistenzärzteteam + Man ist einem Arzt zugeteilt bzw. einem Teilbereich der Station. + Man kann viel zur Wundversorgung und zum Diabetes generell mitnehmen. + Die ersten 2 Tage verbringt man in der Funktionsdiagnostik: Erlernen von LuFu-Beurteilung, EKGs befunden, Sono, Doppler, Zuschauen bei Bronchoskopien. + super Betreuung - kann mit der Zeit etwas eintönig werden, da zumindest auf dieser Station die diabetischen Fußsyndrome sowie venöse Ulzera gefühlte 95% der Krankheitsbilder ausmachen. - teilweise lange Arbeitstage, wenn zig Wunden versorgt werden mussten. 3. 2 Wochen Notaufnahme: + selbstständiges Untersuchen und Aufnehmen der Patienten mit Brief und Therapievorschlag; konnte immer Rücksprache mit Assistenten halten. + sehr freundliches Team! + viel Teaching - eher wenige praktische Tätigkeiten außer der körperlichen Untersuchung Zum gesamten Tertial noch einige Anmerkungen: + sehr viel (und guter) Unterricht! Sono-Kurs, EKG-Kurs, PJ-Fortbildung am Dienstag und Donnerstag, Bedside-Teaching, Kardio- und Radiologieseminare, Nahtkurs...jeden Tag gibt es mindestens einen Kurs bzw. ein Seminar + kostenloses PJ-Seminar in Kostenz über 2 Tage + gute Organisation und Betreuung mit viel Rücksichtnahem auf individuelle Wünsche und Interessen + Mittagessen im Wert von 5 Euro frei - Kleidung gestellt, man muss sich aber jedes Teil bei Bedarf zu sehr ungünstigen Zeiten morgens in der Wäscherei abholen, bekommt max. 2 Mäntel+Hosen auf einmal - kein eigener Spind auf Station - manche Fortbildungen erst nach 16 Uhr Fazit: Für die Innere absolut empfehlenswert, ich würde jederzeit wieder hingehen!

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