PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)

Neurologie

Zuerich, Schweiz · 16 Wochen · Station B, C, Tagesklinik, Notfall · 09/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
745,00
Gebühren
50,00

Erfahrungsbericht

Ein ausgezeichnetes Tertial. Prinzipiell konnte ich alles lernen, was mich interessiert hat, inbesondere: Liquorpunktion (oft selbst durchgeführt); Kurven anlegen einschl. Verordnungen für Untersuchungen, Medikation und Pflegemaßnahmen; selbständig Patienten sehen in der Poliklinik und Tagesklinik; ausreichend "Lücken", um in die Diagnostik reinzuschauen (Doppler, EEG, Spezialsprechstunden). Venöse Punktionen machen die PJler hier nicht, EKGs schreiben schon ab und zu; Botendienste und Telefonaufgaben manchmal. Auf Station kann man eigene Patienten haben. Je nach eigener Sicherheit kann man die dann von Anfang bis Ende betreuen, in der Morgenbesprechung und im Röntgenrapport sowie bei der Visite vorstellen. Gelegentlich wurde ich sogar aufgefordert, diese Patienten morgens selbst zu "visitieren" (also begrüßen, aktuelle Ergebnisse und weiteren Verlauf erklären) - eine gute Übung! Briefe schreiben kann hier geübt werden. Ich hatte an meiner deutschen Uniklinik nur ab und zu mal eine Epikrise geschrieben. Am USZ dagegen darf man das oft - sowohl auf Station als auch in Poli- und Tagesklinik. Der Kontakt zu den Assistenten war eng und stets kollegial; der zu den Oberärzten durchwachsen: mit den jüngeren ist man schon mal ein Bier trinken gegangen, die älteren waren zum Teil unnahbar, aber immer freundlich. Einzige Kritik: Unterricht für die PJler war eine Ausnahme. Es gibt eigentlich eine lehrreiche "klinische Visite" jede Woche, die einer der Oberärzte mit den PJlern und den jungen Assistenten durchführt. Praktisch fand sie kaum statt, ich selbst war nur einmal dabei. Andere Unterrichtstermine gibt es nicht. Ober- und Assistenzärzte erklären aber manchmal von sich aus, spätetestens auf Nachfrage sehr bereitwillig. Ein Zimmer im Wohnheim ist leicht zu bekommen. Es kostet mindestens 400 CHF, die vom Lohn (930 CHF netto) abgehen. Daneben ist die tägliche Verpflegung selbst zu bezahlen (bei mir mindestens 250 CHF pro Monat). Das Essen ist für die aus Deutschland bekannten Verhältnisse ausgezeichnet.

Bewerbung

in meinem Fall: Anruf im Chef-Sekretariat sieben Monate vor Tertial-Beginn.

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