PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum Hellersdorf

Innere

Berlin, Deutschland · 16 Wochen · Station 7.1. (Aufnahmestation), 10.7. (Gastroenterologie) · 08/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein sehr gutes, erstes Tertial. Etwa eine Woche vor Beginn rief ich an und wurde vom CA der Inneren Klinik (=Ausbildungsbeauftragter) für meinen ersten Tag zum Gespräch gebeten. Nach einer ausführlichen Einführung, die sehr gut vorbereitet war (Namensschild, Verwaltungsangelegenheiten, Kleidung, etc.) wurde ich für die an die Rettungsstelle angeschlossene Aufnahmestation eingeteilt. Für diese ist eine eigene Chefärztin zuständig, mit der ich die ersten beiden Monate meines Tertials zusammen auf der Station und gelegentlich in der ersten Hilfe gearbeitet habe. Das Betreuungsverhältnis war hervorragend, die Wertschätzung der PJler-Arbeit wurde immer zum Ausdruck gebracht und auch auf der Station herrschte ein sehr angenehmes Klima. Das selbständige Arbeiten unter Supervision war ausdrücklich erwünscht und gefördert. Später wechselte ich auf die gastroenterologische Station und Endoskopie (Spektrum: ÖGD, Ileokoloskpien, ERCPs), wo ich ebensolche Bedingungen vorfand. Gelegentlich half ich auch auf den anderen Stationen (10.6. Kardiologie, 10.6. Diabetelogie, 10.5. Allgemeine Innere und 7.2. Intensivstation) aus. Auch die kardiologische Funktionsdiagnostik sowie spezielle Verfahren wie Schrittmacherimplantationen konnte ich mir anschauen (das Zuschauen bei Coronarangiographien wird ebenfalls angeboten). Bei in einem kleinem Haus nicht so häufigen Eingriffen wie Knochenmark-, Pleura- oder Leberpunktionen wurde ich dazugerufen. Aszitespunktionen durfte ich nach Anleitung und unter Aufsicht selbständig durchführen. Da ich der einzige PJler in der Inneren Abteilung war, fanden keine isolierten PJ-Fortbildungen statt. Da jedoch sowohl die Chefärztin der Rettungsstelle als auch der Chefarzt der Inneren Klinik sowie alle anderen Oberärzte und Assistenten großen Wert auf die Studentenausbildung legten, ist dies kein großer Nachteil gewesen. Im Gegenteil konnte die Ausbildung so wesentlich individualisierter erfolgen. Das weite Spektrum eines kleineren Hauses ist, denke ich, ideal für die PJ-Ausbildung. Durch die Schwerpunkte speziell in Gastroenterologie und Kardiologie ist ein PJ in Hellersdorf für Leute, die diese Bereiche interessiert, sehr geeignet. Die Anreise ist im Übrigen ebenfalls einfacher als vielleicht erwartet: Von der Warschauer Str. fährt die S-Bahn in 14 Minuten zum S Kaulsdorf...

Bewerbung

Zuteilung übers PJ-Büro der Charité - habe Hellersdorf als Erstwunsch angegeben und die entsprechende Zuteilung erhalten.

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