PJ-Tertial-Bericht am Klinik Waldhaus

Psychiatrie

Chur, Schweiz · 16 Wochen · Station Akutpsychiatrie D22 · 09/2010 – 12/2010

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
1400 CHF
Gebühren
Unterkunft 290 CHF

Erfahrungsbericht

Sehr interessantes Tertial mit vielen Möglichkeiten, selbstständig zu arbeiten. Die wesentliche Aufgaben bestanden darin, Patienten aufzunehmen und psychiatrisch zu diagnostizieren, aber auch körperlich zu untersuchen plus ggf. Anmeldung zu Konsilen und Spezialuntersuchungen im benachbarten Kantonspital. Dann kam natürlich das berüchtigte Briefeschreiben hinzu sowie das Diktieren von Kostengutsprachen an die Krankenversicherung. Sehr interessant war auch die Teilnahme und später eigenständige Leitung von Gruppentherapien und Sozialem Kompetenztraining, sowie Familien- und Paartherapien. Ich habe in der Zeit auch zwei Fallvorstellungen gehalten, die dazu dienen, sowohl die pflegerische als auch die Therapie aus ärztlicher Sicht neu zu bewerten und zu planen. Natürlich wurde ein grosser Teil der täglichen Arbeitszeit auch von Visiten, Teambesprechungen, Stationsversammlungen, Telefonaten mit Angehörigen und Hausärzten und einer Vielzahl von Kriseninterventionen eingenommen. Sehr positiv war für mich die Zusammengehörigkeit des kompletten Behandlungsteams, Ärzte und Pflege duzen sich ausnahmslos und es kommt auch ausserhalb der Arbeit zu gemeinsamen Unternehmungen. Als etwas negativ habe ich die theoretische Ausbildung wahrgenommen, studentenspezifisch gab es keinen Unterricht (wobei ich als Unterassistentin auch 1,5 Monate allein war, danach zu zweit), ich war jedoch auf ein paar Ärztefortbildungen (etwas speziell) und 14-tägig im Journal-Club, wo aktuelle psychiatrische Themen und Forschungsberichte vorgestellt wurden. Insofern blieb es eher beim Selbststudium und der Möglichkeit, jederzeit den Kollegen Fragen zu stellen. Noch ein bisschen was zu Chur und der Unterkunft: Chur ist die Kantonhauptstadt von Graubünden und trotz der geringen Einwohnerzahl recht "belebt", es gibt viele Möglichkeiten zum Einkaufen, Essen gehen, Kino, Sport und Kulturelles. Die angrenzenden Berge sind ideal zum Wandern, Biken und Skifahren, wobei aber auch die ´berühmteren´ Skiorte wie Arosa, Lenzerheide und Davos nicht weit entfernt sind. Bei Bedarf kann man für 250-290 CHF/Monat im Personalhaus der Klinik wohnen, die Zimmer sind ca 10m2 gross und zweckmässig mit Bett, Schrank, Schreibtisch und Waschbecken/Spiegelschrank eingerichtet. Ein Parkplatz kann für 50,- hinzu gemietet werden. Im Personalhaus gibt es auch eine Gemeinschaftsküche (Teller und Besteck vorhanden) und einen Fernsehraum, sowie einen Waschraum (Waschmaschine und Trockner per Münzeinwurf). Prinzipiell ist die Klinik sehr zu empfehlen, vor allem wenn man bereit ist, eigenständig zu arbeiten und dafür aber auch eine hohe Wertschätzung und Dankbarkeit erfährt!

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