PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Nord

Allgemeinchirurgie

Hamburg, Deutschland · 16 Wochen · Station Med2 · 02/2009 – 06/2009

Veröffentlicht am

2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Erfahrungsbericht

Zu meiner Zeit gab es zwei Stationsaerzte, auf einer Station, auf der ca 2 Jahre vorher noch 3 Stationsaerzte taetig waren. Sowas macht sich natuerlich bemerkbar, zumal oft einer davon nachts vorher Dienst hatte und daher am Tage natuerlich fehlte. Meistens war auch einer von beiden den Vormittag ueber in den Funktionsbereichen unterwegs. Dadurch war die Stimmung in der Abteilung (nicht der Station) schon zeitweise angeschlagen. Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang zu erwaehnen, dass ich zu keinem Zeitpunkt das Gefuehl bekam, als Lueckenfueller fuer echtes Personal herhalten zu muessen. Ich musste also nicht die Blutentnahmen fuers ganze Haus machen. Ueberhaupt waren die Aerzte der Inneren - von den Stationsaerzten bis zum Chefarzt - immer freundlich und fuer alle Fragen ansprechbar. In meiner Anfangszeit gab es leider kaum Unterricht, wohl weil auch kaum PJler im Hause waren. Das hat sich gegen Ende aber deutlich gebessert: Es gab dann sogar Veranstaltungsplaene, und der Unterricht wurde entweder vom Chef oder den Oberaerzten abgehalten. Ich habe auf der Station viel gelernt fuer die spaetere praktische Arbeit - sei es die Kommunikation mit den Hausaerzten, das Verfassen von Arztbriefen oder - ganz praktisch - Blutentnahmen, das Legen von Zugaengen oder die Befundung von EKGs. Ein bischen problematisch waren die Arbeitszeiten. Man hat zwar zwischendrin genuegend Zeit fuer das Mittagessen, aber gerade wenn man nicht im Norden von Hamburg wohnt kann so ein Tag incl. An- und Abfahrt schon sehr lang werden. Da hat man dann abends eher keine Zeit oder Lust mehr, sich noch an die Buecher zu setzen. Aber wie gesagt, dafuer bringen einem die Stationsaerzte aber auch einiges bei. Fazit: Bei diesen Aerzten und Pflegekraeften lohnt sich das Tertial dort wirklich sehr (gerade, wenn man spaeter auch stationaer arbeiten will, geben einem die Leute da echt einiges mit auf den Weg), allerdings fuerchte ich, dass bei weiterer Verschaerfung der Personalsituation die Lage kippen koennte. Also im Zweifelsfall vorher nachfragen, wie es derzeit aussieht.

Bewerbung

Ein paar Wochen vor dem PJ per Email direkt an den Chefarzt der Abteilung.

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