PJ-Bericht Kreiskrankenhaus Freiberg
Anästhesiologie
Freiberg, 🇩🇪 Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, ITS
·
03/2026 – 06/2026
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
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Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Einsatzbereich
- Station, OP
- Unterrichtshäufigkeit
- seltener als 1x pro Woche
- Unterrichtsformen
- Sonstige Fortbildung, Bildgebung, Patientenvorstellung, Fallbesprechungen
- Tätigkeiten
- Braunülen legen, Wundversorgung, Untersuchungen, EKG, Kleine Eingriffe, Reha-Einweisung, Patientenbetreuung
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Sonstiges
- Mittagessen möglich, freies Essen, Dienstkleidung, Unterkunft, Vergütung
- Arbeitszeit
- 7–8 Uhr bis 15–16 Uhr
- Studientage
- am Ende des Tertials
- Vergütung
- 375
Erfahrungsbericht
Ich kann das PJ-Tertial in der Anästhesie uneingeschränkt empfehlen. Das Tertial war in zwei Monate im OP und zwei Monate auf der Intensivstation aufgeteilt, was ich als sehr sinnvoll empfunden habe, weil man dadurch beide zentralen Arbeitsbereiche der Anästhesie sehr gut kennenlernen konnte.
Im OP war ich fest in den Sälen eingeteilt und durfte sehr viel praktisch unter Anleitung machen. Ich konnte Einleitungen durchführen, intubieren und schrittweise auch die Narkoseführung lernen. Besonders positiv war, dass man nicht nur im eigenen Saal eingebunden war, sondern auch zu interessanten Fällen in andere Säle gerufen wurde. Dadurch hat man viele spannende Situationen und Eingriffe mitbekommen und konnte sehr viel lernen.
Die zwei Monate auf der Intensivstation waren für mich die beste Zeit des Tertials. Auch dort wurde ich sehr gut ins Team integriert und durfte bei der Visite und im Stationsalltag viel mitarbeiten. Besonders wertvoll war, dass ich viele praktische Tätigkeiten selbst durchführen durfte, zum Beispiel ZVK-Anlagen. Außerdem konnte ich bei interessanten Untersuchungen und Eingriffen mitmachen, unter anderem bei Bronchoskopien und Gastroskopien. Wenn es etwas Spannendes gab, wurde ich ebenfalls regelmäßig dazu gerufen, sodass man wirklich das Gefühl hatte, überall mitgenommen zu werden. Zusätzlich konnte ich auch ein paar Mal beim Notarztdienst mitfahren, was sehr interessant war und nochmal einen weiteren spannenden Einblick in das Fach gegeben hat. Auch das ließ sich unkompliziert absprechen.
Das gesamte Team war freundlich, aufgeschlossen und unterstützend. Die Stimmung war sehr angenehm, und man konnte immer Fragen stellen. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass viel Wert darauf gelegt wurde, dass PJ-Studierende wirklich etwas lernen und nicht nur mitlaufen. Auch organisatorisch war das Tertial sehr angenehm. Die Lerntage konnte ich problemlos zweimal im Monat nehmen, und Absprachen waren insgesamt unkompliziert und einfach.
Insgesamt war es ein sehr lehrreiches, praxisnahes und gut organisiertes Tertial mit viel Eigenverantwortung unter guter Anleitung. Besonders hervorheben würde ich die freundliche Atmosphäre, die starke praktische Einbindung und die vielen Lernmöglichkeiten sowohl im OP als auch auf der Intensivstation.
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