PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Baden

Allgemeinchirurgie

Baden, Schweiz · 8 Wochen · Station Uro, Ortho, Notfall, Viszi · 01/2026 – 04/2026

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1500 CHF (+ca. 300 CHF pro Pikettdienst)
Gebühren
Unterkunft: 500 CHF Unterkunft monatlich (280CHF einmalige Reinigungspauschale, 70CHF monatlich für Parkplatz)

Erfahrungsbericht

Organisation: Tip top, die beste Organisation meines PJ. Frau Gätzi kümmert sich um alle Anliegen sehr zeitnah, ist super freundlich, gut organisiert und gibt eine Orientierung am ersten Tag. Auch die Organisation der Äquivalenzbescheinigung (Universität Zürich) am Ende des Tertials läuft über sie. Vielen Dank nochmal! Für die Anreise mit dem Auto: Am ersten Tag könnt ihr einfach ins Parkhaus einfahren und bekommt dann im Verlauf einen Ausfahrtschein vom Sekretariat, bis die Sache mit dem Parkplatz organisiert ist. Außerdem wird euch zum Ausladen des Gepäcks die Schranke Richtung Wohnheim vom Sicherheitsdienst geöffnet. Das schont den Rücken und die Umzugskartons können direkt vor der Haustür ausgeladen werden. 1x/Monat Pikettdienst (Rufbereitschaft). Hier wird man über ein WE für Notfall-OP's als Assistenz angerufen. Hier lernt man viel und wird zusätzlich vergütet. Am folgenden WE sind dafür Freitag und Montag frei. Tolles Konzept und die Rufbereitschaft hat immer Spaß gemacht. Urologie: Sehr nettes/kollegiales Team, geregelter Tagesablauf, kleines tägliches Pflichtprogramm an Schreibtischarbeit. Der Unterassistent darf relativ frei entscheiden, ob er in die Funktion/ OP/ Assistieren im ambulanten OP oder in die Sprechstunde gehen möchte. Dadurch abwechslungsreiche Zeit und das Team bemüht sich, dass man aktiv eingebunden wird. Die Zeit in der Urologie war die beste Rotation der Unterassistenz. Orthopädie/Unfallchirurgie: Klassisches Hakenhalten bei vielen Hüften, Schultern oder Knien. Dazu tägliches Erstellen der Austrittsberichte. Wenn Zeit übrig bleibt, kann man in die Sprechstunde gehen. Für Teaching ist hier viel Eigeninitiative gefordert, sonst bleiben nur die Haken. Jemand, der sicher in die Ortho gehen möchte sind die 3 Wochen evtl. zu kurz und der Lerngewinn etwas zu gering, im Vergleich zu vollen 4 Monaten bspw. in DE. Notaufnahme: Aufgeteilt in 2 Bereiche (ruhig vs hektischer mit Schockräumen). Man wird in beiden Bereichen und in Früh-/Mittel-/Spätdienste eingeteilt. Hier waren leider etwas zu viele Unterassistenten eingeteilt. Die ohnehin schon geringe praktische Arbeit, musste dann unter den UA aufgeteilt werden, was die Lernkurve im praktischen Arbeiten etwas gering hält. Immerhin die einzige Abteilung, die täglich eine 10-15min Fortbildung zu einem (Notfall-)thema anbietet. Allgemeinchirurgie: Wenn man in den OP darf wird dort sehr viel gefragt und erklärt (Top!). Das teaching wird hier wirklich gut vorangetrieben (u.a. auch in der Chefarztvisite, Journal club). Leider waren wir UA etwas zu selten im OP eingeteilt. Hier ist dann wieder die Eigeninitiative gefordert, um sich auch selbst als 3. Person in den OP zu begeben, was kein Problem darstellt. Zusammenfassend: Gut: Organisation, abwechslungsreiches Chirurgie-Tertial mit Rotationen in 4 Bereiche, Gehalt (ggf. +Erasmus), gesundes leckeres Essen, modernes Gebäude/Ausstattung Ausbaufähig: Wenig praktische Skills (keine Aszites-/Pleurapunktion/PVK/ZVK), kein klassischer PJ-Unterricht/Nahtkurs/Sonokurs

Bewerbung

1 Jahr voraus über Melanie Gätzi

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