PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Goettingen

Anästhesiologie

Goettingen, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, 0119(Intensivstation), NEF Dienste, (Palliativmedizin und Schmerzmedizin ist optional auch möglich) · 11/2025 – 03/2026

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Ich habe mein erstes Tertial in der Anästhesie an der UMG absolviert und kann diese Erfahrung allen, die das Privileg haben, dort einen Platz zu bekommen, uneingeschränkt empfehlen. Zu Beginn werden einem zwei Mentorinnen bzw. Mentoren zugeteilt, die einen während der gesamten Zeit begleiten. Dadurch startet man nicht jeden Tag bei null, sondern kann kontinuierlich an den eigenen Lernerfolgen anknüpfen und erhält die Möglichkeit, unter strukturierter Supervision zunehmend selbstständig zu arbeiten. Ich hatte großes Glück mit meinen beiden Mentorinnen – wobei ich ehrlich sagen muss, dass ich auch über die anderen Mentorinnen ausschließlich Positives gehört habe. Bereits am ersten Tag erhält man eine ausführliche Einführung und wird mit den Abläufen vertraut gemacht. Auch in der Frühbesprechung wird man persönlich vom Chefarzt oder seiner Stellvertretung vorgestellt und willkommen geheißen. Die UMG bietet ein breites Spektrum an spannenden Einsatzbereichen – von der Neurochirurgie bis zur Herz-Thorax-Gefäßchirurgie ist alles vertreten. Einen Monat verbringt man zudem auf der anästhesiologisch geführten Intensivstation. Da die UMG ein ECMO-Zentrum ist, erhält man auch hier besonders viele Einblicke und sammelt wertvolle Erfahrungen. Außerdem sind Dienste auf dem NEF geplant. Optional ist auch ein Einsatz in der Palliativmedizin oder Schmerzmedizin möglich. Zu keinem Zeitpunkt hat man das Gefühl, ausgenutzt oder lediglich auf unterstützende Tätigkeiten reduziert zu werden. Stattdessen wird man überall als vollwertiges Teammitglied integriert und entsprechend wertgeschätzt. Die Atmosphäre – sowohl im ärztlichen Team als auch in der Pflege – ist durchweg respektvoll, unterstützend und angenehm.

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