PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg

Innere

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station CPU, Wunderlich (Kardiologie), Siebeck (offiziell Allgemeine Innere und Psychosomatik, eigentlich Kardiologie) · 11/2025 – 03/2026

Veröffentlicht am

3.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 3
Betreuung 4
Freizeit 3
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600 (-20 Euro pro Fehltag)

Erfahrungsbericht

Insgesamt denke ich, dass die Qualität der Ausbildung an der Uniklinik HD sehr abhängig von den gewählten Rotationen und den Assis, die da gerade rotieren, ist. Ich hatte Allgemeine Innere und Psychosomatik und Kardiologie. Achtung! Allgemeine Innere und Psychosomatik ist bis auf 2 Wochen, die man in die psychosomatische Ambulanz rotieren kann, rein Kardio! Man ist dann auf Station Siebeck eingeteilt. Meine Zeit dort war sehr unschön, man wird weitgehend ignoriert von den Ärzten und bekommt über ein Whiteboard die Tagesaufgaben mitgeteilt: EKGs schreiben, Blutentnahmen, Aufnahmen machen (teilweise am Entlasstag), Briefe schreiben (oder besser gesagt aus verschiedenen alten Briefen zusammen Copy-Pasten) und Patiententransporte. Erklärt wurde mir fast nichts und ich habe auch wirklich nichts gelernt, allerdings hatte ich zu dem Zeitpunkt schon zwei Monate Kardio hinter mir, d.h. ich kann mir vorstellen, dass man was lernt wenn man vorher ein anderes Fach gemacht hat. Mir gings psychisch zu der Zeit überhaupt nicht gut, was vor allem an Ignoriert werden,dem hohen Stresslevel, sinnlosen Aufgaben und dem Gefühl des Ausgenutzt-Werdens lag. Ansprechpersonen gab es leider nicht wirklich, ich habe mehrfach das Gespräch gesucht und es hat nichts gebracht. Insgesamt würde ich von der Abteilung auf jeden Fall abraten! Station Wunderlich (Kardiologie) würde ich auf jeden Fall empfehlen. Die Assis waren super nett, das Arbeitspensum war sehr gut. Meine Fragen wurden eigentlich immer kompetent beantwortet. Aufgaben waren EKGs, Blutentnahmen, Schallen und Aufnahmen. Die Liegedauer ist recht lang, weswegen alles etwas entspannter ist und man sich auch mal in einen Fall reinfuchsen kann. Klare Empfehlung. Die CPU war manchmal eher stressig, manchmal eher langweilig, je nach Patientenaufkommen. Die Assis waren nett, hatten nur teilweise nicht viel Zeit zum erklären, bzw. haben sich die Zeit nicht genommen. Man wird dort sehr routiniert mit den Aufnahmen und EKGs, sieht viele Kardioversionen und kann in den Herzkatheter mit. Wer richtige Notfallmedizin sehen will muss eher auf Intensiv, da sind die internistischen Schockräume. Ich fand die CPU ok, denke aber im Nachhinein, dass Intensiv doch spannender ist. Die Dienste fand ich okay, bei mir war meist nicht so viel los.

Bewerbung

Übers PJ-Portal, Organisation ist mega gut.

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