PJ-Bericht Klinikum Dritter Orden

Pädiatrie
München, 🇩🇪 Deutschland · 8 Wochen · Station 33,34,37,Intensivstation, Notaufnahme, Kinderzimmer · 12/2025 – 04/2026

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Einsatzbereich
Notaufnahme, Station
Unterrichtshäufigkeit
3x pro Woche
Unterrichtsformen
Fallbesprechungen, Examensvorbereitung, Sonstige Fortbildung, Bildgebung
Tätigkeiten
Nachbesprechung Bildgebung, Aufklärungsgespräche, Kleine Eingriffe, Untersuchungen, Notaufnahme, Blutentnahmen, EKG, Reha-Einweisung, Wundversorgung, Braunülen legen
Weitere Tätigkeiten
0
Sonstiges
Dienstkleidung, freies Essen, Mittagessen möglich
Arbeitszeit
7–8 Uhr bis 16–17 Uhr
Studientage
sonstige Regelung

Erfahrungsbericht

Insgesamt mein bestes PJ Tertial! Es gibt viele Rotationsmöglichkeiten (Stationen 33,34,37, Intensivstation, Kinderzimmer und Notaufnahme), sodass es nie langweilig wird. Man wird im Team gut aufgenommen und man fühlt sich schnell sehr wohl. Wenn man motiviert ist, darf man auch viel machen. Auf den Normalstationen hat man eigene Aufgaben, betreut eigentlich immer eigene Patient:innen und übt regelmäßig Patientenvorstellungen in der Oberarzt bzw Chefarztvisite. Man kann ziemlich selbstständig arbeiten und wird dabei gut unterstützt von den Assistenzärzten. Auf der Station 37 kann man außerdem viel Blut abnehmen und Zugänge bei Säuglingen üben. Die Station 33 fand ich besonders cool, weil dort viel Neuropädiatrie läuft. Es gibt viele interessante Krankheitsbilder, teilweise auch mit psychiatrischem Bezug. Man lernt dort echt viel und bekommt auch Einblicke ins EEG. Die Station 34 ist die Infektstation, wo man den Umgang mit den gängigsten pädiatrischen Infektionen (RSV etc.) ziemlich gut und bekommt viel Routine. Auf der Intensivstation ist es eher so, dass man mehr zuschaut als selbst macht, aber man kann z.B mit in den Kreißsaal zur Erstversorgung gehen. Je nach Ärzt:in wird auch viel erklärt. Außerdem kann man, wenn man möchte, auch in andere Bereiche mitgehen - z.B. zur Sonographie, in die Kinderdiabetologie oder sogar in den OP wenn man möchte. Arbeitszeiten waren manchmal schon länger, meistens mindestens bis 16:30, gelegentlich in stressigen Wochen auch bis 18-19Uhr. Wenn man aber nett fragt, konnte man auch mal früher gehen wenn man was vorhatte. Das Arbeitsklima war insgesamt sehr angenehm und eher entspannt, auch die Hierachien waren eher flach. Die Organisation der Rotationen war flexibel - man konnte Wünsche äußern und es wurde versucht alle Wünsche zu erfüllen. Der PJ Unterricht findet 4x pro Woche statt und ist wirklich gut gemacht und wird auch hauptsächlich von Oberärzten bzw Fachärzten gehalten. Generell gibt es viel Teaching, und für alle wird auch eine M3 Simulation (Tag 1 & Tag 2) organisiert, was ich super hilfreich fand. Insgesamt ein sehr empfehlenswertes Tertial für alle die in die Pädiatrie wollen: gute Betreuung, viel Unterricht, viele Einblicke und die Möglichkeit, wirklich was zu lernen, wenn man sich einbringt.

Bewerbung

über das PJ Portal

Weitere Berichte

Anonym · veröffentlicht
Quelle: pj-ranking.de · Bericht #79184 · 2026-03-18