PJ-Tertial-Bericht am Sophien- und Hufeland- Klinikum

Innere

Weimar, Deutschland · 8 Wochen · Station Innere IV · 09/2025 – 12/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649

Erfahrungsbericht

Ich hatte wirklich ein sehr sehr schönes Tertial und bin unfassbar dankbar und glücklich, dass ich es zu dieser Zeit mit den dort tätigen Ärzten und dem Pflegeteam verbringen konnte. Anders als andere Stationen aus dem Fachbereich „Innere“ hat die Onkologie nochmal eine ganz gesonderte Stellung inne, was Lebenswert, Verantwortung und Mitgefühl anbelangt. Und jeder, wirklich jeder - von der ausgebildeten Pflegekraft über den jungen Praktikanten, bis zum großen Chefarzt - hat die Tragweite der Endlichkeit und Gewissenhaftigkeit vollends verstanden. Dass der Patient nicht nur eine „Nummer“ ist, sondern in einem überschaubaren, familiären Team im Mittelpunkt steht; mit all seinen Gedanken, die in ihm und seinen Angehörigen kreisen und schlummern, hat mich auf eine ganz besondere Art und Weise beeindruckt und gelehrt. Ganz zu schweigen von der „eigentlichen“ Lehre, die ständig stattfand: Ich durfte bei sämtlichen Untersuchungen dabei sein (und die gab es zu Genüge - von Ultraschall, Aszitespunktion über Pleuraerguss oder intrathekale Medikamentengabe und Knochenmarkpunktion), und diese auch teilweise selbst machen. Fragen wurden jederzeit beantwortet und auch für den Studientag gab es immer kleine „Hausaufgaben“. Und alles ohne dass man selbst das Gefühl bekam, man sei fehl am Platz oder hätte etwas Falsches gesagt. Ich fand die Lehre wirklich toll - weil es einfach Spaß gemacht hat, neben dem Offensichtlichen auch mal (wortwörtlich) durch das Mikroskop die Details zu sehen. Ebenso, was über den Tellerrand hinaus erzählt wurde - ich habe mich einfach rundum wohlgefühlt und bin der Ansicht, in dieser Zeit mehr fürs Leben mitgenommen zu haben, als ich es hätte sonst woanders können. Dazu muss ich jedoch sagen, dass ich die einzige PJlerin war und das auch als sehr angenehm empfunden habe. Es gab immer ein gutes Mittelmaß zwischen Arbeitsteilung und „Freizeit“. Ich hatte auch immer die Möglichkeit, in die Notaufnahme gehen zu können, bei der Sprechstunde vom Chefarzt, bei invasiven Untersuchungen oder OPs (wie einer Portimplantation) dabei zu sein. In diesem Sinne: ein großes öffentliches Dankeschön für diese wunderschöne Zeit, an die ich mich sehr gerne erinnere.

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.