PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Grosshadern
Innere
Muenchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station F9, ITS3, G22
·
11/2025 – 03/2026
Veröffentlicht am
1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 500
Erfahrungsbericht
Ich war auf drei Stationen eingesetzt und habe sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
F9: Leider eine sehr schlechte Station für PJler. Morgens bestand die Arbeit fast ausschließlich aus Blutentnahmen und Zugänge legen. Da es sich um eine Tagesstation handelt, gab es keine Visite und und generell kaum Lehrmöglichkeiten. Nach den morgendlichen Aufgaben saß man oft lange herum. Mittags kamen noch einmal Blutentnahmen für Neuaufnahmen dazu (max. 3) , danach wieder nix zu tun. Trotzdem musste man meist bis etwa 16.30 Uhr bleiben. Der Lerneffekt war insgesamt sehr gering bis nicht vorhanden. Auch die Ärzte hatten meist alle keine Lust auf diese Station, weshalb die Motivation generell eher begrenzt war.
ITS 3: Absolute Empfehlung. Sehr gutes Arbeitsklima und ein extrem engagierter Stationsarzt (Rainer, bester Arzt!), der viel erklärt hat. Man durfte trotz Intensivstation eigenständig Aufgaben übernehmen und wurde gut ins Team integriert. Arbeitsbeginn meist ganz entspannt gegen 8:30/8.45 Uhr und häufig konnte man schon gegen 15 Uhr gehen. Das hat wirklich Spaß gemacht und man durfte auch mal Punktionen etc. übernehmen.
G22: Insgesamt eine nette Station mit freundlichem Pflege- und Ärzteteam. Trotz Blutentnahmeschwester gab es allerdings relativ viele Blutentnahmen für die PJler. Wenn Zeit war, konnte man an der Visite teilnehmen. Der Chefarzt und auch der Oberarzt haben sich wirklich viel Mühe gegeben und sich Zeit genommen, Dinge zu erklären, sodass die Visiten sehr lehrreich waren. Ab mittags standen jedoch oft viele Neuaufnahmen an, inklusive Anamnese, körperlicher Untersuchung und dem Anlegen bzw. Schreiben von Arztbriefen. Dadurch wurde es teilweise stressig, führte gelegentlich zu längeren Arbeitstagen und manchmal auch dazu, dass man die Visite verpasst hat, weil man sonst die Aufnahmen nicht geschafft hätte. Praktische Tätigkeiten waren insgesamt eher begrenzt – über Blutentnahmen hinaus durfte ich z. B. keine Punktionen machen, was ich etwas schade fand. Hier gäbe es aus meiner Sicht noch Verbesserungspotenzial.
Allgemein: Viele gute PJ-Seminare. Mittagessen ist kostenlos, besonders das große Salatbuffet ist super lecker.
Bewerbung
PJ-Portal
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