PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Oldenburg

Gynäkologie

Oldenburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Kreißsaal, E51, 143 · 09/2025 – 12/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Von Beginn an wurde ich sehr freundlich und offen im Team aufgenommen. Die Arbeitsatmosphäre war kollegial und wertschätzend. Besonders positiv war für mich, dass ich die meiste Zeit als einzige PJ-Studentin im Fachbereich eingesetzt war. Dadurch ergaben sich nicht nur große Gestaltungsspielräume, sondern auch eine sehr enge Einbindung in die klinischen Abläufe. Ich hatte häufig die Möglichkeit, meinen Tagesablauf mitzugestalten und Schwerpunkte nach persönlichem Interesse zu setzen. Operativ war das Tertial ausgesprochen lehrreich. Wenn interessante Eingriffe geplant waren, konnte ich in der Regel mit in den OP gehen. Dort durfte ich regelmäßig assistieren und schrittweise mehr Verantwortung übernehmen. Neben dem operativen Bereich war ich in die stationäre Patientenversorgung eingebunden. Dazu gehörten unter anderem Aufnahmen zur operativen Therapie, prä- und postoperative Betreuung sowie die eigenständige Durchführung ärztlicher Basisaufgaben unter Supervision. Besonders wertvoll war für mich der praktische Kompetenzzuwachs im gynäkologischen Alltag: Ich konnte die vaginale Untersuchung routiniert durchführen, lernte den vaginalen Ultraschall, die Fetometrie, hatte die Möglichkeit unter Supervision Abschlussuntersuchungen nach Geburt durchzuführen und bekam ein gutes Verständnis für typische klinische Entscheidungsprozesse. Auch in der Geburtshilfe war ich regelmäßig eingebunden und hatte mehrfach die Möglichkeit, Geburten zu begleiten. Die Zusammenarbeit mit den Hebammen war dabei durchweg sehr positiv – sie waren ausgesprochen engagiert, erklärten Abläufe geduldig und integrierten mich selbstverständlich in den Kreißsaalalltag. Mehrmals wöchentlich fanden morgendliche Fallbesprechungen mit einer Oberärztin statt. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, die gynäkologische Sprechstunde zu begleiten und Einblicke in ambulante Versorgungsstrukturen zu gewinnen. Auch ein Einblick in die Pränataldiagnostik war möglich und wirklich ausgesprochen lehrreich. Vor allem dort habe ich das Personal sehr freundlich und wertschätzend wahrgenommen. Insgesamt habe ich mich fachlich gefordert, zugleich aber jederzeit gut betreut gefühlt. Ich hatte das Gefühl, tatsächlich Teil des Teams zu sein und einen relevanten Beitrag leisten zu können. Die Kombination aus operativer Tätigkeit, stationärer Versorgung, Geburtshilfe und ambulanten Einblicken macht dieses Tertial besonders vielseitig. Für Studierende mit Interesse an einem praxisnahen, engagiert betreuten PJ-Abschnitt in einem sehr kollegialen Umfeld ist die Klinik aus meiner Sicht uneingeschränkt empfehlenswert.

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