PJ-Tertial-Bericht am St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen
Anästhesiologie
Mayen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 3c/OP
·
11/2025 – 03/2026
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 992
Erfahrungsbericht
Für mein PJ war ich auf der Suche nach einem kleineren Haus, in dem man als Student wirklich gesehen wird und die Möglichkeit hat, viel praktische Erfahrung zu sammeln. So kam ich dazu, mein Anästhesie-Tertial am St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen zu absolvieren – und mein Fazit gleich vorweg: Alle meine Erwartungen wurden hier mehr als erfüllt. Ich kann die Abteilung uneingeschränkt weiterempfehlen.
Vom ersten Tag an wurde ich herzlich ins Team aufgenommen und habe mich sofort willkommen gefühlt. Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte waren sehr bemüht, mir Wissen zu vermitteln und mich so auszubilden, dass ich am Ende eigenständig eine Narkose führen konnte. Die Betreuung war stets freundlich, engagiert und auf Augenhöhe; Fragen waren jederzeit willkommen.
Der Tag begann um 7:30 Uhr mit der Frühbesprechung, in der der OP-Plan durchgegangen wurde. Anschließend verteilten sich die Anästhesistinnen und Anästhesisten auf die OP-Säle (i.d.R, drei bis vier). Ich war jeweils einem Saal zugeteilt und dort mitverantwortlich. In der Regel wurde ich 1:1 von einem Oberarzt betreut; wenn der Chefarzt selbst im OP war, übernahm er gerne persönlich die Lehre.
Besonders positiv hervorzuheben ist die umfangreiche praktische Ausbildung: Ich konnte täglich Zugänge legen, Maskenbeatmungen durchführen, Larynxmasken legen und intubieren. Im Verlauf durfte ich auch Spinalanästhesien und periphere Nervenblockaden durchführen sowie unter Aufsicht einen ZVK legen. Außerhalb des OPs besteht die Möglichkeit, beim Notarzt mitzufahren, in der Anästhesiesprechstunde Aufklärungsgespräche zu führen oder die Schmerzsprechstunde (1x die Woche) zu begleiten.
Zu Beginn des Tertials erhielt ich Dienstkleidung, Schlüssel, Spind, Telefon sowie einen Orbis-Zugang. Der Unterricht fand regelmäßig viermal pro Woche in den Fächern Innere, Allgemeinchirurgie, Pädiatrie und Unfallchirurgie statt. Der anästhesiologische Unterricht erfolgte für mich täglich, für die übrigen PJ-Studierenden als Blockwoche (einmal pro Tertial). Zusätzlich durfte man sich alle zwei Wochen einen Studientag nehmen.
Insgesamt war es ein äußerst lehrreiches, angenehmes und praxisorientiertes Tertial, das ich jederzeit wieder so absolvieren würde. Die Anästhesie in Mayen bietet eine hervorragende Betreuung, viel praktische Erfahrung und eine sehr wertschätzende Lernatmosphäre – absolut empfehlenswert!
Bewerbung
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