PJ-Tertial-Bericht am LK Korneuburg

Anästhesiologie

Korneuburg, Oesterreich · 8 Wochen · Station OP + ICU · 11/2025 – 01/2026

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900€ Brutto
Gebühren
ca. 140€ (Sozialversicherung)

Erfahrungsbericht

Organisation und Ablauf Einarbeitung: 1. Tag 09:00 Zusammentreffen vorm Spital. Dann allgemein Organisatorisches, Zugangsdaten, Rundgang und Schlüsselübergabe. Man bekommt eine personalisierte Karte und die Mensa ist gratis. Dann wird man zu den verschiedenen Abteilungen gebracht, wo man von seinen Mentor:innen empfangen wird und das Einführungsgespräch abhält. Tagesstruktur: Morgenbesprechung ist um 7:40, außer Montags, da sollen wir etwas später kommen, um Raum für teaminterne Besprechungen zu lassen. Essen ist immer möglich und regulär darf man um 13:30 bereits gehen. Rotationen: Ich war 8 Wochen konform der Meduni Wien von 24.11.25 bis 16.01.26 an der Abteilung. Angedacht ist eine 1-wöchige Rotation auf die ICU, sonst sind wir im OP. Dienste: 1x pro Monat wird ermöglicht einen 24h Dienst zu machen. Je nach Belieben kann man auch öfters Dienste machen oder garkeine. Für den Dienst bekommt man ein Handy und wird für internistische Fälle angerufen, nach Absprache mit dem Internen Hauptdienst. Natürlich kann man auch beim OP mitgehen bzw. sich frei im Spital bewegen. Kompensatorisch bekommt man 3 freie Tage (inkl. dem Folgetag des Dienstes, falls unter der Woche). Lehre: Alle sind sehr bemüht einem etwas beizubringen. Schnell lernt man, dass jede:r Anästhesist:in einen eigenen Stil hat, wechseln lohnt sich. Meist darf man eigenständig präoxygenieren, Beutel-Maske beatmen und den Atemweg sichern (Larynxmaske oder endotrachealer Tubus). Bedside-Teaching findet somit immer statt. Supervision: Es gibt zwei fixe KPJ Mentoren: OA C. Wernert und OA M. Kalser. Beide sind aufopfernd für die KPJler:innen da. Es wird erwartet eine ca. 10-minütige State-of-the-Art Präsentation zu halten, das Thema soll anästhesiologisch relevant sein, darf aber aus verschiedensten Fachbereichen kommen. Praktische Tätigkeiten Tätigkeitsprofil: Zugänge stechen, Atemwegmanagement, selbstständig Respirator einstellen, Perfusoren (nach Absprache )adaptieren. Eigenverantwortung: Je nach Arzt. Zur Ein- und Ausleitung ist immer jemand vor Ort. Generell wird man nicht alleingelassen, aber es kann vorkommen, dass der/die Ärzt:in aus dem OP kurz austritt und man sich im Notfall telefonisch melden soll. Arbeitsklima und Umgang Sehr flache Hierarchien, alle sind per du und auf ein gutes Miteinander, sowie ausreichend Ess- und Kaffeepausen bedacht. Infrastruktur: Man bekommt einen großen Spind im Keller. Urlaub: 5 Fehltage sind erlaubt + Ausgleichstage von 24h Diensten Erreichbarkeit: Ich bin öffentlich gefahren und der schnelle REX3 war ideal um pünktlich zur Morgenbesprechung zu kommen. Fazit Absolut tolles Tertial für alle chirurgisch und insbesondere Anästhesie interessierten Medis! LG David

Bewerbung

Über LGA KPJ Plattform, habe den Platz etwa 1 Jahr davor fixiert.
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