PJ-Tertial-Bericht am Mathias-Spital

Gynäkologie

Rheine, Deutschland · 8 Wochen · Station Gyn und Geburtshilfe · 06/2026 – 10/2026

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
500 (22,50 pro Tag)

Erfahrungsbericht

Während meines PJ-Tertials in der Gynäkologie am Mathias-Spital Rheine konnte ich viele positive Erfahrungen sammeln. Das Tertial ist klar strukturiert und umfasst Rotationen auf der gynäkologischen Station, im Kreißsaal sowie kürzere Einsätze im Brustzentrum, Kontinenzzentrum und in der Pränatalmedizin (6 Wochen Station, 6 Wochen Kreißsaal, jeweils 1 Woche in den genannten Spezialbereichen). In meinem Tertial waren wir zu zweit als PJlerinnen eingesetzt, was den Arbeitsalltag sehr entspannt gestaltet hat. In der Regel war es so organisiert, dass eine Person zwischen gynäkologischer Station, Untersuchungszimmer und OP rotierte, während die andere fest im Kreißsaal bzw. auf der Wöchnerinnenstation eingeteilt war. Dadurch hatte man sowohl feste Ansprechpartner als auch abwechslungsreiche Einblicke. Es gab feste PJ-Beauftragte, mit denen zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Tertials strukturierte Gespräche stattfanden. Dabei wurde viel Wert darauf gelegt, auf unsere Wünsche einzugehen, und Feedback wurde offen angenommen und umgesetzt. Die Planung der Urlaubstage erfolgte unkompliziert in Absprache mit den PJ-Beauftragten und der zweiten PJlerin. Ich wurde aktiv mit eingebunden und durfte teilweise sogar eigene Visiten machen, Patienten betreuen oder im Sectio-Op mit operieren. Im Gyn OP wiederum durfte ich leider sehr wenig und die Stimmung war oft angespannt. Die Integration ins Team war insgesamt sehr herzlich, ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt. Auch das Miteinander außerhalb der direkten Arbeit war angenehm – wir sind morgens häufig gemeinsam mit Kolleg*innen im Zug zur Arbeit gefahren, wodurch sich das Pendeln deutlich angenehmer angefühlt hat als erwartet. Fachlich konnte ich sehr viel lernen und aktiv mitarbeiten. Die Arbeitszeiten waren fair geregelt: Dienstags bin ich im gesamten Tertial nur etwa drei- bis viermal länger geblieben, ansonsten habe ich kaum Überstunden gemacht und durfte gelegentlich sogar früher gehen. Insgesamt ist das Gynäkologie-Tertial in Rheine für alle PJler*innen mit Interesse an der Gyn sehr zu empfehlen. Sowohl die Ausbildung als auch das Arbeitsklima haben dazu beigetragen, dass ich das Tertial als sehr bereichernd erlebt habe.
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