PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Tuebingen

Hämatologie/Onkologie

Tuebingen, Deutschland · 8 Wochen · Station 65 · 08/2025 – 10/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
540
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Acht Wochen meiner viermonatigen Rotation in der Inneren Medizin in Tübingen wurde ich der Privatseite der Station 65 Hämatologie / Onkologie zugeteilt. Ich hatte diesen Fachbereich mit in die uniinterne Wunschliste aufgenommen, da ich wenig über den Fachbereich wusste und ich mich noch einmal damit auseinandersetzen wollte, bevor ich das Studium abschließe. Insgesamt war das eine gute Rotation. Zwar beginnt der Tag immer um 8.00 Uhr mit Blutabnehmen und Viggos legen, aber ein Großteil erledigt die Pflege über Ports und ZVKs. Es erfolgt die Tafelvisite mit der Pflege gegen 8.45 Uhr. Darauffolgend durchaus 1-1,5 Stunden Visite mit dem Oberarzt, zwei Mal pro Woche mit der Chefärztin (, die sehr nett ist und eine gute Atmosphäre schafft). Danach werden die To Do's des Tages abgearbeitet. Ports anstechen, Pleurapunktion, Aszitespunktion, Liquorpunktion, Knochenmarkpunktion. Manchmal auch ZVK legen, das wird aber hauptsächlich von der Intensivstation 39 übernommen. Im Grunde also alles wichtige internistische Fertigkeiten, die man mal gemacht haben sollte und hier durchaus unter Anleitung der Assistenten auch machen darf. Oben genannte Tätigkeiten durfte ich alle ausführen. Mittagessen ist immer möglich, 1-2x pro Woche zum PJ Unterricht gehen ist auch möglich. Je nach Arbeitsaufkommen Ende gegen 15-17.00 Uhr. Für jemanden, der Hämatologie und Onkologie mehr als Zauberspruchlexikon wahrnimmt, sind viele Krankheitsbilder und vor allem deren Therapieregime (oftmals als Studien organisiert mit dickem Studienprotokoll) am Anfang überfordernd und man checkt wenig. Die Assistenten haben mir trotzdem viel beigebracht - auch wenn es um Basics wie die Behandlung einer Pneumonie, Sepsis, Infektion im Allgemeinen etc. ging. Für Studenten, die voll auf Hämatologie und Onkologie abfahren, wäre das genau die richtige Rotation. Man darf sich voll einbringen und eigene Patienten mit übernehmen und deren Arztbriefe immer wieder aktualisieren und fertig machen. Es gibt auf der gleichen Station auch gesetzlich versicherte Patienten, die allerdings von einem anderen Assistenten- und Oberarztteam übernommen werden. Hier habe ich mitbekommen, dass die PJerin eher ausgenutzt wurde und auch nicht wirklich etwas gelernt hat. Insofern würde ich immer raten, zu versuchen eher auf die Privatstation zu kommen.

Bewerbung

Uniintern per Wunschliste ca. 4 Wochen vorher

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