PJ-Tertial-Bericht am St. Bonifatius-Hospital

Innere

Lingen, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardiologie, Gastroenterologie/ Palliativmedizin, Pneumologie, Nephrologie, Notaufnahme · 09/2025 – 12/2025

Veröffentlicht am

3.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 4
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 6
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
22,50€ Aufwandsentschädigung pro Anwesenheitstag + Meilenstein Förderung (400€/Monat)

Erfahrungsbericht

kurzes Fazit: Gehalt insgesamt super, 2 kostenlose Mahlzeiten, auf das Zimmer in der WG war ich nicht angewiesen, ist aber sicherlich vorteilhaft, es muss überwiegend alles eigenständig geklärt und organisiert werden, ohne dass der PJ-Beauftragte irgendetwas klärt (gewöhungsbedürftig und im Voraus anders kommuniziert, aber dann eher zum eigenen Vorteil), nur die Notaufnahme als Rotation lehrreich und super organisiert, andere Rotationen vereinzelt gut, insgesamt aber von den großen internistischen Fächern wenig bis nichts gelernt und mitgenommen, PJ-Unterricht kann man sich so in der Form eher sparen Bedingungen: - Aufwandsentschädigung + Meilenstein Förderung sind insgesamt genial, das Gehalt kommt allerdings teilweise sehr verzögert, sodass ich bis zum letzten Monat lediglich das Gehalt des ersten Monats ausgezahlt bekommen hatte - Frühstück und Mittagessen jeden Tag gratis, dies kann man auch jeden Tag in Anspruch nehmen - eigenes Telefon wird nicht gestellt - Spind wird einem zur Verfügung gestellt, bei mir hat es allerdings 6 Wochen gedauert und die Verwaltung musste dafür mehrfach kontaktiert werden - Kleidung wird bis auf das Schuhwerk komplett gestellt, auch bei Notarzteinsätzen Betreuung: - den PJ-Beauftragten habe ich während es ganzen Tertials nur 2x gesprochen, am ersten und am letzten Tag, kein regelmäßiges Feedback oder Mentoring wie es anfangs noch besprochen war - Rotationsplanung hat quasi gar nicht stattgefunden, sodass ich mir die Rotationen alle eigenständig organisieren musste/ durfte - schlechte oberärztliche Betreuung, da diese überwiegend in den Funtkionabteilungen Untersuchungen durchführen und den Studenten kaum in das Team integrieren - assistenzärztliche Betreuung auf den Stationen ist sehr individuell abhängig und variiert stark unter den Stationen Rotationen: - 6 Wochen Kardiologie >im Privatbereich regelmäßige Visiten mit dem Chefarzt, der sehr aufmerksam ist und den Studenten mit Fragen/Anregungen auch mitnimmt, keine wirklichen Aufgaben, Vorbereitung der Arztbriefe, hin und wieder mal eine Blutentnahme oder i.v. Zugang, Großteil der sonstigen Arbeit wird durch Physician bzw. Medical Assistance durchgeführt, evtl. mal eine Neuaufnahme untersuchen, leider auch sehr abhängig vom Stationsarzt, der meist jede Woche wechselt, Zuschauen im Katheterlabor jederzeit möglich, Mitarbeit/ Teaching dort aber schwierig, Chefarzt ließ mich am letzten Tag bei einer Schrittmacherimplantation assistieren - 6 Wochen Gastroenterologie inkl. einzelner Tage auf der Palliativstation >Einsatz primär im Bereich der Außenlieger, da hier keine PA für Blutentnahmen und Zugänge eingeteilt ist, tägliche Chefarzt-Visite, eigenständige Betreuung von Patienten wurde mir (nur) 1x ermöglicht, trotzdem schon mehr als auf allen anderen Stationen zusammen >Palliativstation sehr empfehlenswert, die verantwortliche Ärztin macht es total super, sodass ich immer wieder auch außerhalb der Rotation dort dabei war, Visite und konsiliarisch im ganzen Haus unterwegs, ab spätestens 14 Uhr Feierabend - 2 Wochen Notaufnahme >mit Abstand die beste Rotation des ganzen Tertials, am meisten Patientenkontakt, eigenständige Betreuung von Patienten (Anamnese, Untersuchung, Sonographie, EKG, Dokumentation), immer Absprache mit Assistenzärzten oder Oberärzten, Blutentnahmen und i.v. Zugänge werden vom Pflegepersonal durchgeführt, Feedback vom ärztlichen Personal immer gegeben, Rotation leider nur für 2 Wochen möglich da "Fremdrotation" >Möglichkeit mit dem diensthabenden Notarzt mitzufahren, lohnt sich für den Einblick auf jeden Fall, vorherige Anfrage empfehle ich auf jeden Fall - 1 Woche Pneumologie >die ersten 2 Stunden des Tages mit Blutentnahmen und Zugängen beschäftigt, anschließend Visite, jederzeit Möglichkeit im Funktionsbereich (Endoskopie, Lungenfunktion) zuzuschauen - 1 Woche Nephrologie >Dialyse-Visite und überwiegend mit Oberarzt unterwegs, auch Möglichkeit in der Sprechstunde Einblick zu bekommen, hier würde ich im Nachhinein lieber mehr als 1 Woche einplanen, dienstags und donnerstags kurze Tage (bis 13 Uhr) PJ-Unterricht (immer mittwochs von 9-13 Uhr, an dem Tag nicht auf Station eingeplant) -beginnt meist mit Radiologie, dies fällt überwiegend ohne vorherige Ankündigung aus -andere Fächer finden auch sehr unregelmäßig statt, keine Kommunikation bei Ausfall -viel Theorie, eher wenig praktischen Bezug -meist Besprechung von Fallbeispielen -regelmäßig aber auch nur Vorträge von Dozenten

Bewerbung

bei Freischaltung für Fremduniversitäten im PJ-Portal waren noch alle Plätze (4/4) frei

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