PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Leipzig
Anästhesiologie
Leipzig, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, IOI-B, IOI-A, Schmerzmedizin, Palliativmedizin
·
05/2025 – 09/2025
Veröffentlicht am
1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400 im ersten Tertial am UKL, ab 2. 600
Erfahrungsbericht
Alles in allem ein faires und lehrreiches Tertial, was ich weiterempfehlen kann!
Wer allerdings Wert auf das Erlernen praktischer Skills (Arterie, ZVK legen, Intubieren,...) legt, sollte sich wohl ein anderes Klinikum aussuchen. Denn am UKL wird leider sehr restriktiv mit den invasiven Prozeduren seitens PJlerInnen umgegangen. Warum? Schwer nachvollziehbar, nur ab und an wird man von einigen leitenden OberärztInnen (vor allem im OP) auf wirklich unangenehme und unangemessene (zornige Mail, abfertigender nüchternder Kommentar) daran erinnert..
Die Kommunikation auf höheren Ebenen hat mir oft nicht so zugesagt. Auf ITS hingegen fand ich die Stimmung dahingehend fairer, allerdings muss man trotzdem selbst starte Initiative zeigen, wenn man etwas prakitsches invasives lernen möchte.
Ansonsten wird das 4monatige Tertial in 2 Abschnitte eingeteilt, in die man zugeteilt wird.
8 Wochen OP: da wird man zwei MentorInnen (ca 3. Assistenzarztjahr) zugeteilt, welche einen betreuen. Wenn diese nicht da sind, muss man bisschen gucken, wo man bleibt ;) Man kann aber jederzeit auch in andere OPs rotieren und niemand wird einen wegschicken. Von Gallenblase bis Wachkranio /LTX siehst du am UKL alles :)
8 Wochen ITS: auf einen der drei operativen Intensivstationen (IOI-B, -C, -D) darf man jeden Tag eine:n PatientIn untersuchen und zur Visite 13Uhr vorstellen. Dort wird man dann auch oft mit fragen gelöchert, fast M3 Charakter mäßig. Das fand ich am Anfang sehr furchteinflößend, aber bin im Nachhinein super dankbar für diese Lehre und Vorbereitung auf mündliche Prüfungen. Aller paar Tage ist dann auch "Lehrvisiste" mit Chefarzt oder Stellvertretenden. Alles in allem aber super entspannt, lasst euch nicht verunsichern!!
Unter diese 2 festen Rotationen kann man sich freiwillig noch eintragen für:
1 Woche Palliativmedizin
3 Tage Schmerzmedizin
beides hat mir sehr gut gefallen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
2x/Woche gab es PJ-Unterricht, oft spannend und gut vorbereitet, manchmal auch nicht
Insgesamt hatte ich eine sehr sehr lehrreiche und eindrucksvolle Zeit am UKL und würde mich auch wieder dafür entscheiden.
Bewerbung
siehe PJ Portal
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