PJ-Tertial-Bericht am Inselspital Bern
Angiologie
Bern, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Poliklinik
·
05/2025 – 07/2025
Veröffentlicht am
1.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1200 Franken
Erfahrungsbericht
Pro
• Sehr gute Grundorganisation
Insgesamt ist das Inselspital extrem gut organisiert. Man weiß relativ schnell, wo man sein muss, wie die Abläufe sind und an wen man sich wenden kann. Der Einstieg fällt dadurch leicht.
• Modernes Haus und moderne Angiologie
Die Angiologie ist technisch sehr gut ausgestattet, besonders die Poliklinik mit modernen Geräten. Insgesamt ein sehr zeitgemäßes und großes Zentrum.
• Sehr nettes Team
Das Ärzteteam war durchweg freundlich und offen. Auch die Pflege war sehr nett, der Umgangston insgesamt angenehm und respektvoll.
• Typische und relevante Krankheitsbilder
Man sieht viele Patient:innen mit:
• pAVK
• Varikosis
• chronisch venöser Insuffizienz
Wenn Interesse besteht, kann man theoretisch auch in verschiedene Bereiche reinschnuppern, z. B.:
• Poliklinik
• Venensprechstunde
• Interventionssprechstunde
Angenehmes Umfeld: Das Inselspital ist sehr modern, das Essensangebot vor Ort ist gut, und das Personalhaus ist in der Nähe.
Bern ist im Sommer einfach richtig schön – Aare, Schwimmen, Natur, Freizeitmöglichkeiten. Die Umgebung ist insgesamt ein großes Plus.
⸻
Contra
• Fehlender fester Rotationsplan
Ich hätte mir einen klaren Rotationsplan für Unterassistent:innen gewünscht. Es war oft unklar, wo man konkret eingeteilt ist und bei wem man mitlaufen soll.
• Wenig strukturierte Ausbildung
Obwohl das Team sehr nett war, musste man sich jeden Morgen neu orientieren, wo man bleibt und wer sich um einen kümmert. Das wirkte teilweise unkoordiniert.
• Begrenzte Lernkurve
Im Endeffekt war ich die meiste Zeit bei Verlaufskontrollen von pAVK-Patient:innen. Wenn man mehrere Wochen (z. B. 8 Wochen) dort ist, wird das irgendwann recht eintönig. Insgesamt war die Lernkurve für mich persönlich nicht besonders hoch. Fachlich hätte ich mir mehr Anleitung, Abwechslung und gezielte Lehre gewünscht.
• Eingeschränkter Zugang zu spannenden Sprechstunden
Es gibt sehr interessante Spezialsprechstunden (z. B. zu erektiler Dysfunktion oder komplexen Krankheitsbildern), bei denen Studierende jedoch nicht mitlaufen sollten. Das fand ich schade, da man hier fachlich viel hätte lernen können.
Bewerbung
1 Jahr im Voraus
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