PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital St. Gallen

Pathologie

St.Gallen, Schweiz · 8 Wochen · Station Zuschnitt, Aufschnitt, Autopsie · 11/2024 – 02/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1100
Gebühren
50

Erfahrungsbericht

Obwohl ich nie Pathologin werden wollte, hat die Abteilung für Pathologie am KSSG mit fast überzeugt, ein Fremdjahr dort zu absolvieren. Das Team ist bis auf wenige Ausnahmen (es soll TAs geben, die PJler gerne alles Mögliche putzen lassen...) ausgesprochen freundlich und erklärt sehr, sehr gerne. Man kann sich immer alles anschauen und jede Frage wird gerne beantwortet. Insbesondere hatte ich das Glück, über 30 Autopsien in meinem PJ-Zeitraum sehen zu können. Hier kann man sich auch sehr aktiv einbringen und ggf. auch mal eine komplette Autopsie unter Aufsicht eigenständig durchführen. Wenn man das große Los gezogen hat und sich mit der Präparatorin gut versteht, dann kann man sogar exenterieren - wenn ihr mal eine Wirbelsäule aufmeißeln wollt, nutzt diese Gelegenheit unbedingt! Auch Tumorkonferenzen und Besprechungen sowie Fortbildungen kann man sich jederzeit problemlos anschauen. Der Tagesablauf im Groben: 7:45 2-3x pro Woche Besprechung/Fortbildung 8:00 Zuschauen beim Zuschnitt, Aufschneiden von großen Präparaten (relativ selbstständig) - alternativ Autopsie, wenn es eine gibt 12:00 Mittagspause mit dem ganzen Assistententeam und zum Teil danach noch Kaffeetrinken 13:00 Zuschauen beim Zuschnitt, Aufschneiden von großen Präparaten, Anschauen von ausgewählten Histofällen und Besprechung dieser 17:00/17:30 Tagesende, wenn man mal früher gehen will, überhaupt kein Problem Wie bereits gesagt ist das Team wirklich toll. Man kann auch die TAs unterstützen, indem man mal bei ihnen einspringt und z.B. Kapseln beim Zuschnitt druckt. Das ist ohnehin praktisch, weil man ja sowieso zusieht und dadurch etwas mehr zum Mitdenken angeregt wird. Wenn es nicht so viele Präparate hat, darf man auch selbst mal einfache Fälle zuschneiden und diktieren wie Appendices und Gallenblasen. Mit der Zeit muss man als Contrapunkt sagen, dass es irgendwann natürlich sehr repetitiv ist, sich anzuschauen, wie die Assistenten im Zuschnitt arbeiten. Man hat hier aber viel Zeit, um Fragen zu stellen und kann zwischendurch auch große Präparate aufschneiden, damit ein bisschen Abwechslung reinkommt.

Bewerbung

Etwa 1 Jahr im Voraus über das Chefarztsekretariat und die Personalabteilung des KSSG (falls die Personalabteilung schreibt, es seien alle Plätze belegt, schreibt echt nochmal der Chefsekretärin - sie ist mega nett und schaut dann, ob nicht doch was möglich ist. Zum Teil ist nur ein Monat von eurem Tertial doppelt besetzt und das ist für die Abteilung selbst überhaupt kein Problem, auch wenn die Personalabteilung sich zunächst sperrt!)

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.