PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)

Gynäkologie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station Ops, Gebs, Poliklinik · 11/2025 – 01/2026

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 2
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1000

Erfahrungsbericht

Mein PJ-Tertial in der Gynäkologie am Universitätsspital Zürich war ok, enttäuschend vor allem in Bezug auf Lehre, Betreuung und Integration ins ärztliche Team. Obwohl das USZ fachlich ein exzellentes Zentrum ist und man durchaus interessante Fälle sieht, bleibt es für PJ-Studierende häufig nur beim Zuschauen. Eigene Lernmöglichkeiten werden kaum aktiv angeboten. Die Ärzte sind zwar überwiegend sehr freundlich aber die Begleitung ist minimal. Man wird nur selten mal an die Hand genommen und muss sich die eigenen Aufgaben selbst zusammensuchen. Oft weiß man gar nicht, wohin man gehen soll oder was überhaupt von einem erwartet wird. Es besteht der Eindruck, dass sich keiner wirklich zuständig fühlt, was zu einem ständigen Gefühl führt, von im Weg zu stehen, statt sinnvoll eingebunden zu sein. OP-Bereich: Der OP ist für PJ-Studierende die schwächste Stelle des Tertials. Die Hauptaufgabe besteht darin, den Uterus zu manipulieren und das war’s meist auch schon. Wenn man Glück hat, darf man bei mehr als eine Operation am Tag mitmachen. Station Auch auf Station bleibt der Lerneffekt gering. Strukturiertes Teaching oder klare Aufgaben sind selten. Eine typische Aufgabe ist das Vorbereiten der OP-Programme für Montag und Dienstag, eine Aufgabe die an die 2 Stunden dauern kann und null Lerneffekt hat. Geburtshilfe: Hier hatte ich wirklich gute Erfahrungen gemacht. Dort ist die Atmosphäre freundlich, wertschätzend und offen, man fühlt sich als PJlerin tatsächlich willkommen. Die Teams erklären mehr, beziehen einen ein und man bekommt einen realen Einblick in den klinischen Alltag. Im Gegensatz zu OP und Station fühlt man sich hier wirklich gut aufgehoben. Ich muss aber auch erwähnen das sowohl die Pflege auf Station als auch die OP-Pflege super nett und hilfsbereit sind. Fazit: Das USZ ist ein großes, spannendes Zentrum, aber als PJ-Studierender profitiert man davon nur sehr eingeschränkt. Ohne Eigeninitiative bleibt der Lerngewinn bei fast null. Besonders OP und Station bieten kaum Anleitung oder praktische Lernmöglichkeiten. Wer ein gut betreutes, aktives PJ erwartet, wird eher enttäuscht. Lediglich die Geburtshilfe sticht positiv heraus und zeigt, wie ein guter Umgang mit PJ-Studierenden aussehen kann. PJ Unterricht gibt es nicht.
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