PJ-Tertial-Bericht am Hospital Universitario del Valle

Chirurgie

Cali, Kolumbien · 12 Wochen · Station Trauma und Gewalt, Plastische, Verbrennungen, Neurochirurgie · 12/2009 – 03/2010

Veröffentlicht am

1.73
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Gebühren
ca. 300 Euros + irgendwelche Versicherungen, kann man teilweise mit der Bestaetigung einer Auslandskrankenversicherung uebergehen

Erfahrungsbericht

4 Monate in Cali lassen sich kaum kurz zusammenfassen, hier trotzdem der Versuch: Armes Krankenhaus, schlechte Ausstattung, teilweise vollkommen ueberlastete Aerzte wegen der Anzahl der Partienten, man erlebt - teilweise - auch eine Art der Gleichgueltigkeit gegenueber Patienten die ich in diesem Masse davor nicht kannte. Die PJler dort arbeiten oft vollkommen selbststaendig, analysieren Roentgenbilder und empfehlen Therapien ohne mit der Wimper zu zucken. Die Arbeitsbelastung ist je nach Situation sehr hoch. Wer Dienste in der Notaufnahme mitmacht, wird sich in Situationen wiederfinden, die einen Zweifeln lassen, ob es eine gute Idee war nach Cali zu kommen (25jaehriger mit 3 Schusswunden in Abdomen, Hals und Becken, kein Arzt in der Naehe. OP oder nicht OP, das ist hier die Frage, und die Pfleger gucken dich mit grossen Augen an). Man muss also seine Kompetenzen kennen! Es gibt viele heftige Szenen zu sehen, was mich am Anfang wirklich umgehauen hat. Das Gefuehl der Ueberforderung werdet ihr oft vespueren. Je nach Station ist es allerdings auch entspannt und man macht gute Visiten, sieht vieles was es bei uns gar nicht oder nicht in diesem Stadium gibt. Koerperliche Untersuchung ist das A und O! Die Fortbildung sind mitunter seeehr gut! Je nachdem mit welchen Studenten man zusammenarbeitet hat man >5 Seminare etc. pro Woche. Abschliessend: Ihr solltet schon ganz gut spanisch koennen, sonst wird es schwer zu partizipieren. Die Menschen dort sind phantastisch, da ihr meist einer Gruppe von Studis zugeteilt werdet, habt nach einer Woche 25 Freunde. Das Land ist kulturell und landschaftlich absolut atemberaubend. Auch politisch ist es unglaublich interessant. Und noch zum Thema Gewalt: Man muss sich dort schon mit einer gewissen Vorsicht bewegen, das ist dann aber auch ok! (wenn ihr wie der gestoerte PJler alias August Diehl in Dr. Aleman nach Siloe reinstolziert, seid ihr selber Schuld :) Bei konkreten Frage Kontaktformular nutzen.

Bewerbung

mind. 6 Monate Die Adresse der internationalen Koordinatorin, sehr zuverlaessig: internacionalesalud@gmail.com

Autor:in kontaktieren

Dem Autor oder der Autorin eine Nachricht schreiben Öffnen ▾

Die Autor:in hat zugestimmt, Nachrichten zu diesem Bericht zu empfangen. Deine E-Mail-Adresse wird nur zur Weiterleitung verwendet und nicht öffentlich angezeigt. Die E-Mail-Adresse der Autor:in ist und bleibt verborgen.

Die Autor:in antwortet direkt an diese Adresse.
Max. 2000 Zeichen.
Deine Anfrage wird 90 Tage als Audit-Log gespeichert, dann automatisch gelöscht.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾

Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.

Diesen Bericht melden Öffnen ▾

Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.

Max. 2000 Zeichen.
Nur nötig, wenn Du eine Rückmeldung möchtest.