PJ-Bericht Krankenhaus Schwabing
Allgemeinchirurgie
München, 🇩🇪 Deutschland
·
12 Wochen
·
Station Unfall-/Viszeralchirurgie/Nothilfe
·
03/2010 – 06/2010
Veröffentlicht am
4.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
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Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
6
Klinik insgesamt
5
Unterricht
6
Betreuung
4
Freizeit
1
Station / Einrichtung
5
Details zum Einsatz
- Einsatzbereich
- Station, OP, Notaufnahme
- Unterrichtshäufigkeit
- seltener als 1x pro Woche
- Unterrichtsformen
- Nahtkurs
- Tätigkeiten
- Braunülen legen, Blutentnahmen, Aufklärungsgespräche, Gipsanlage, Klinik-Visite, Nachbesprechung Bildgebung, Reha-Einweisung, OP-Assistenz
- Sonstiges
- freies Essen, Dienstkleidung, Mittagessen möglich
- Arbeitszeit
- 7–8 Uhr bis vor 15 Uhr
- Studientage
- nicht geregelt
Erfahrungsbericht
Wäre dies hier eine Seite auf der man Hotelbewertungen abgibt, müsste die Schlagzeile lauten:
"Finger weg von diesem Krankenhaus"!
Das Einzige was an Schwabing top war, war die Freizeit.
Los gings je nach Station zwischen 7:10-7:30 Uhr, vor allem auf der Unfallchirurgie konnte man wenn keine OPs anstanden schonmal vormittags (gegen 10 Uhr) abdampfen.
Morgens war man zunächst mit Blutabnahmen und Nadel legen beschäftigt, danach mussten Verbände gewechselt werden - Motto: mach die Wunde mit Octenisept sauber und hau dann einfach dasselbe drauf, was vorher drauf war!
Wenn von der eigenen Station OPs anstanden, wurde man in den Saal gerufen, in dem man dann meist irgendeine Extremität zu halten hatte und vom Rest der Operation nicht viel mitbekam.
In der Viszeralchirurgie pendelt man eigentlich ständig zwischen Station und OP. Dort durfte man meistens zunähen oder bei laparoskopischen Eingriffen die Kamera führen. Danach musste man jedoch die 15 liegengebliebenen Blutabnahmen auf derStation abarbeiten. In der Viszeralchirurgie wird meist Anwesenheit bis mindestens 15 Uhr (Nachmittagsbesprechung) verlangt.
Ferner besteht die Möglichkeit in die Nothilfe zu rotieren, sowohl in den Tag- als auch in den Nachtdienst. Als Ausgleich bekommt man dann eine Woche frei.
Diese Zeit fand ich persönlcih ziemlich anstrengend. Im Tagdienst ist man von Mo-So (8-17 uhr), was unter der Woche relativ langweilig ist - man näht ein paar Kopfplatzwunden und macht so wichtige Dinge wie Blutabnehmen, EKGs schreiben und den Patienten zeigen, wo das Röntgen ist!
Am Wochenende (ich glaube der eigentliche Grund, warum es diese Woche gibt) darf man auf allen 6 chirurgischen Stationen Blut abnehmen und Nadel legen!
Im Nachtdienst ist man dann für die Blutabnahmen/Nadeln nach 17 Uhr zuständig. Bis 0 Uhr hilft man in der Notaufnahme mit. Ab 0 Uhr kann man meist schlafen gehen, stehen nachts OPs an, wird man rausgefunkt und hält dann halt um 3 Uhr morgens die Haken!
Unterricht fand bis auf wenige Ausnahmen überhaupt nicht statt. Nur der EKG-Kurs der Internisten war klasse.
Fazit: Die Ärzte hier sind wirklich sehr nett und ein paar wollen dir auch was beibringen. Allgemein bist du aber absolut gering geschätzt, bist nur der Typ, der halt Blut abnimmt, Verbände wechselt und Haken hältst und alle halten das für die größte Selbstverständlichkeit.
PS: Das "freie" Essen ist zum Abgewöhnen!
Bewerbung
Bwerbung über Frau Metzger, alles kein Problem, es kommen imme weniger PJler und Schwabing verschluckt sie alle!
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