PJ-Tertial-Bericht am Spital Dornach

Innere

Dornach, Schweiz · 16 Wochen · Station B · 12/2009 – 03/2010

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Vergütung
ca. 550 Eur. netto
Gebühren
Wohnheim ca. 210 Eur, Mittagessen ca.5 Eur

Erfahrungsbericht

Der Tagesablauf: beginn um 8.15 mit dem Morgenrapport, danach gibts 3x/Woche eine kurze Fortbildung. Von 9.30-12.00 ist Visite, 1x/Woche mit OA und 1x mit OA und CA. Um 12.00 Röntgenrapport,gegen 12.30 Mittagessen. Restlicher Arbeitstag: Aufnahmen und Erledigung der anfallenden Stationsarbeiten, Ende meistens zwischen 17.00-18.00 Uhr. ca. 1x/Monat WE-Dienst, der mit 2 Kompensationstagen und freiem Mittagessen sehr fair vergütet wird. 8 Urlaubstage. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl im Spital und spürte eine grosse Wertschätzung für meine Tätigkeit als UA, die ich in der Form in meinen anderen Tertialen nicht annähernd erlebt habe. Hier herrscht ein tolles Arbeitsklima, geprägt von freundlichem Umgang und ohne die typischen Animositäten der einzelnen Fachdisziplinen untereinander. Die ärtzliche Leitung der Inneren bestehend aus einem CA, einer OÄ und einem OA glänzte nicht nur durch Kompetenz sondern auch durch viel Toleranz für die Lücken, die man als Student eben noch so hat - Nachfragen und das Beisteuern eigener Ideen waren stets erwünscht. Als UA verbringt man die meiste Zeit des Arbeitstages natürlich mit den AÄ, die ungefähr im 2 Wochen-Rhythmus die Station abgeben. So konnte ich mit Allen einmal über längere Zeit zusammen arbeiten, was mir ausnahmslos viel Freude bereitet hat. Sie waren immer bemüht mir etwas beizubringen und zeigten sich dankbar für meine Hilfe - ein super Team !!! Einzige Kritikpunkte an meiner Zeit in Dornach sind das Wohnheim und das Gehalt. Wie schon öfter hier erwähnt ist das Wohnheim richtig alt und hässlich, aber sauber. Deswegen war für mich viel schlimmer, dass sich der Kontakt zu meinen anthroposophischen Mitbewohnern, die in ihrer eigenen Welt leben, als sehr schwierig herausstellte. Das Gehalt reicht zum Bestreiten des alltäglichen Lebens - wenn man aber die vielen Freizeitmöglichkeiten nutzen will, die vor allem durch die Nähe zu Basel bestehen, könnte es sehr eng werden. Die Spitalleitung hat das Problem wohl erkannt und es scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Die vielen positiven Erfahrungen bei der Arbeit überwiegen bei weitem und ich würde jederzeit wieder hier Anfangen. Ein wenig bedauere ich es fast, dass ich meine Zukunft in der Urologie sehe - das war mit Abstand mein bestes Tertial !!! Zum Abschluss noch ein paar kurze Worte zu den schlechten Bewertungen, die das Spital bis jetzt hier erhalten hat. Ich weiss nicht was zwischen den Parteien vorgefallen war,weswegen ich mir auch nicht anmassen möchte das zu kritisieren. Problematisch finde ich nur, dass letztlich aus Antipathie gegenüber dem chir. Chef alles schlecht gemacht wird. Er hat sich mir gegenüber immer freundlich und korrekt verhalten und die chir. UA musste höchstens unter den Folgen der miesen Bewertungen leiden, die sich für beide Abteilungen zur grossen Belastung entwickelt haben. Es ist leider keine Seltenheit mehr, dass eine UA-Stelle in einer Disziplin unbesetzt bleibt - Schade sowohl für das Spital als auch für die Studenten, die sich abschrecken lassen.

Bewerbung

langfristig aber auch kurzfristig gute Chancen. Einfach nachfragen !!!

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