PJ-Tertial-Bericht am Groote Schuur Hospital

Allgemeinchirurgie

Kapstadt, Suedafrika · 16 Wochen · Station F17 · 08/2009 – 12/2009

Veröffentlicht am

2.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Erfahrungsbericht

Man muss sich bewusst sein, dass man in Südafrika so etwas wie das PJ nicht kennt. Dort ist man entweder Student oder Intern (internship = fertiger Arzt, der noch zwei Jahre durch die verschiedenen Fachdisziplinen rotiert). Wenn man an so einem großen Haus wie GSH arbeitet ist man meistens als Elective Student überflüssig. Es gibt meistens genug Interns auf Station und somit waren die Tagesarbeiten meistens recht früh erledigt. Je nach dem, wie man sich einbringen möchte kann man dort sehr früh raus sein oder bis in die Puppen im Op stehen. Man rotiert meistens durch die 4 Hauptfächer: vascular, HPB (Hepatico/Pancreactic/Biliar), surgical endocrine and oncology und colorectal. Je nach Abteilung und Ärzte, die die dort arbeiten macht es auch Spaß oder auch nicht. Die Interns wechseln alle 6 Wochen. Wenn möglich sollte man versuchen in Trauma für eine oder auch mehr Wochen zu kommen, wenn man die Notaufnahme erleben möchte. Es waren sehr schöne 16 Woche, weil ich mehr das Land erkundigt habe, als die Chirurgie auch weil mir ziemlich schnell klar war entweder richtig reinhängen und viel zu spät rauskommen oder ein bisschen was vom Land sehen... Wer richtig Medizin machen möchte in SA, der sollte in einer der kleineren Krankenhäuser, wie das Somerset Hospital oder das Jooste gehen. Da werden Studenten auch Sachen, wie Nähen oder eigenständiges Arbeiten übertragen. Am GSH machen das hauptsächlich die Registrars (nach dem zweijährigen Internship ist das die Fachweiterbildung), denn die Interns machen nur "Jimmy" work. Im großen und Ganzen kann ich sagen es ist gut die Medizin mal in einem anderen Land kennen zu lernen um unsere Deutsche Medizin schätzen zu lernen und ich habe sicherlich auch etwas gelernt. Aber allein um dieses wunderbare Land zu bereisen lohnt sich ein PJ in SA.
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