PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Marburg

Gynäkologie

Marburg, Deutschland · 16 Wochen · Station 142/129 · 12/2009 – 03/2010

Veröffentlicht am

3.80
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 6
Betreuung 4
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Erfahrungsbericht

Gynäkologisch untersuchen lernst du nur, wenn du extrem oft fragst/darum bittest, habe 3 Mal untersucht im ganzen Tertial. Unterricht gibt´s nicht, waren einmal mit Prof Wagner zum laparoskopieren im skills lab, das war´s. Die meisten Ärzte sind zwar sehr nett, aber davon lern ich leider auch nix. Geburtshilfe ist auch nicht besser. Die Assistenzärzte sind alle sehr nett, wenigstens etwas. Man wird von manchen OÄ gar nicht wahrgenommen, selbst wenn man sich vorstellt und fragt. Andere wiederum geben sich Mühe, einem was beizubringen. Insgesamt hätte ich mehr von einer Uniklinik erwartet, wenigstens ein vernünftiges Konzept, was ein PJ machen darf/soll und mal gesehen haben sollte. So wie es jetzt läuft ist der Lerneffekt vom Zufall abhängig - je nachdem, ob man gerade einem netten Arzt begegnet oder nicht. Ich kann allen die trotzdem nach Marburg gehen nur raten auf Unterricht zu bestehen und eher zu aufdringlich zu fragen, ob man was machen darf oder nicht. Mit nett sein kommt man da nicht weiter. Erwartet nicht, dass mal jemand (außer dem Chef und vereinzelt gut gelaunten anderen) auf euch zu kommt und euch fragt, ob ihr nähen / untersuchen / den DK legen etc. wollt. Da muss man schon ganz großes Glück haben!
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