PJ-Tertial-Bericht am New Somerset Hospital

Innere

Kapstadt, Suedafrika · 16 Wochen · Station 7th und Bickersteth, A-Firm · 06/2009 – 10/2009

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Gebühren
ca. 850

Erfahrungsbericht

Hallo! Man sagt nicht umsonst, dass Südafrika und vor allem Kapstadt "Africa light" sind. Trotzdem sollte man sich darüber im klaren sein, dass die Krankenhäuser verglichen mit unseren Standarts doch eher heruntergekommen sind. Das New Somerset hat jetzt gerade eine neue Notaufnahme bekommen, was das Arbeiten schon mal sehr viel angenehmer macht. Zudem sponsort die BBC wohl ein CT (da das Stadion ca. 100 Meter entfernt ist wollen und dürfen sie nämlich ihre Übertragung während der WM vom Krankenhausgelände aus erledigen). Das wichtigste für PJler in Kürze: 1) Handschuhe, Nadeln und Desinfektionsmittel sind ausreichend vorhanden 2) Es sind keinerlei Studientage eingeplant 3) Mindestens 2x die Woche Notdienst (On Call) mit seinem Team = Firm, d.h. von 8-22 Uhr Dienst in der Kinik (häufig darf man etwas früher gehen), auch am Wochenende offiziell ohne Freizeitausgleich 4) Es gibt keine regulären Pausen oder eine Kantine, dafür einen Kiosk (die Waterfront ist aber direkt neben dem Krankenhaus mit vielen Restaurants etc.) 5) Manchmal ziemlich chaotische Abläufe im Krankenhaus (TIA = This is Africa, macht die ganze Sache aber auch spannend...) 6) Krankheitsbilder in der Inneren v.a. HIV, Tuberkulose und alles damit assoziierte 7) Die Teachings sind zu 90% sehr gut! 8) Sehr nettes Klima in der Belegschaft Ich hoffe ich habe euch jetzt nicht abgeschreckt, aber ich hätte mir vor meinem Aufenthalt eine etwas realistischere Schilderung der ortlichen Verhältnisse / Organisation gewünscht. Wer also denkt (so wie ich am Anfang) er wäre pro Tag maximal drei Stunden im Krankenhaus, könne alles spannende mitnehmen und dann an den Strand fahren, täuscht sich ein wenig. Am Anfang war ich regelrecht geschockt von der vielen und stressigen Arbeit, habe dann aber schnell heraus gefunden, dass Austauschstudenten doch einen gewissen Sonderstatus haben. Man kann sich also ruhig mal etwas länger frei nehmen um zu reisen oder ähnliches, einem direkt angeboten wird dies aber nicht. Ich kann trotzdem Jedem nur empfehlen die Erfahrung selbst zu machen! Südafrika ist ein tolles Land, Kapstadt ein sehr schöne Stadt und was man im Krankenhaus lernt und erlebt bringt einen auf jeden Fall weite!

Bewerbung

2 Jahre

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