PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Koeln
Herz-/Gefäßchirurgie
Koeln, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 3B
·
08/2010 – 10/2010
Veröffentlicht am
2.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
3
Freizeit
4
Station / Einrichtung
2
Erfahrungsbericht
Insgesammt habe ich 6 Wochen auf der Herzchirurgie verbracht und doch relativ viel gelernt. Den schlechten Ruf die die Herzchirurgie hat kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Zugegeben manche Charaktere sind etwas "speziell", aber eigentlich immer nett. Morgens beginnt der Dienst um 7.30 Uhr mit der Frühbesprechung, anschließend wir die Intensievstation visitiert. Dabei fragt Prof. Wahlers gerne Thorax Röntgenbefunde ab und stellt am Bett des Patienten Fragen über intensivmedizinische Versorgung und Überwachung. Anschließend steht man im OP oder legt auf Station Braunülen. Blutabnehmen muss man nur wenn es die Arzthelferin bei einem Patienten nicht geschafft hat, aber vorsicht, sie versucht einem immer einige Abnahmen unterzujubeln. Mittwochs ist noch Chefvisite, wobei es gern gesehen wird, wenn man einen Patienten vorstellt. Prof Wahlers stellt auch hier gerne Fragen aber erklärt auch vieles.
Man hat die Möglichkeit 1-2 Wochen auf Intensiv zu gehen. Das Angebot würde ich auf alle Fälle annehmen, da man hier ZVK/Sheldon Katheter, arterielle Zugänge, evtl. Thoraxdrainagen legen darf. Auch Pleurapunktionen und elektrische Kardioversionen können durchgeführt werden.
Insgesammt kann ich, trotz manch langweiliger Stunde auf Station oder im OP sagen, dass ich sehr viel gelernt habe, auch wenn man manchmal etwas hartnäckiger nachfragen musste um nähen zu dürfen...
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