PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital
Anästhesiologie
Stuttgart, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station OP, Ambulanz, Intensivstation
·
03/2025 – 06/2025
Veröffentlicht am
1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 765
Erfahrungsbericht
Das PJ-Tertail in der Anästhesie am MaHo war wirklich sehr gut - von der Organisation, über das Team und die Arbeit bis hin zum Wissenszuwachs.
Direkt am ersten Tag erhielt ich nach der allgemeinen Einführung (ich kam von extern für das 2. Tertial ans MaHo) einen Ordner mit Artikeln/CME-Fortbildungen und den Striebel zur Begrüßung. Dazu einen Plan, wann welche Themen besprochen (und unterschrieben) werden sollen. Ganz ehrlich, obwohl ich das ja gelesen hatte, war ich trotzdem kurz überfordert, da der Umfang der Artikel schon nicht gering war. Aber keine Sorge, das gesamte Team ist wirklich sehr nett und das Ziel ist, dass die PJler durch die "Abfragen" bzw. das Besprechen der Themen etwas lernen. Vor allem im Rückblick kann ich nur sagen, dass dieses Konzept sehr sinnvoll ist, man übt hierdurch regelmäßig das Erklären und ist somit bereits gut für das Stex vorbereitet. Zudem wurden meine Kommilitonin und ich gebeten bei der Morgenbesprechung eine 5-Minuten-Fortbildung zu halten. Da ich sehr ungern vor vielen Menschen rede war das zwar eine Überwindung, aber rückblickend auch eine sehr gute Erfahrung.
Im OP (10 Wochen) durfte ich fast immer intubieren, LAMAs schieben, Zugänge legen (auch Arterien) und wurde voll eingebunden. Teilweise durfte ich die Narkose selbst fahren und der OA hat alles beobachtet und Tipps gegeben. Persönlich fand ich auch ein paar Tage in der Ambulanz und beim Schmerzdienst (PDKs usw. im Haus kontrollieren) sehr sinnvoll.
Vielleicht gesondert nochmal zu erwähnen ist, dass das MaHo ein Verbrennungszentrum ist. Dadurch kommt man auch mal in die besondere Situation bei 38°C steril zu intubieren.
Die Zeit auf Intensiv (6 Wochen) fand ich ebenfalls sehr gut - hängt euch hier unbedingt an einen erfahrenen Assistenten, dann ist euer Lerneffekt am größten. Je nachdem mit wem man arbeitet, darf man Patienten selbstständig betreuen und sich dann besprechen. Das hat mir wirklich viel geholfen.
Würde ich in der Region leben, würde ich auf jeden Fall im MaHo in der Anästhesie arbeiten wollen - das Team ist wirklich sehr sehr gut, die Assistenten und Oberärzte helfen gerne und die Zusammenarbeit mit der Pflege (Anä + OP) ist sehr angenehm.
Bewerbung
Über die Uni Tübingen ca. ein halbes Jahr vor PJ-Beginn, aber mittlerweile über das PJ-Portal möglich.
Diesen Bericht bearbeiten Öffnen ▾
Gib die E-Mail-Adresse ein, mit der du diesen Bericht eingereicht hast. Du bekommst einen Link zum Bearbeiten an diese Adresse geschickt. Die E-Mail-Adresse wird nicht gespeichert oder angezeigt.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.