PJ-Tertial-Bericht am Wilhelminenspital Wien
Anästhesiologie
Wien, Oesterreich
·
8 Wochen
·
Station Intensivstation, OP, Schmerzambulanz
·
08/2025 – 10/2025
Veröffentlicht am
1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 900
Erfahrungsbericht
Ich war insgesamt 8 Wochen auf der Anästhesie in der Klinik Ottakring, davon kann man sich im Vorhinein ausmachen wo man diese verbringt (OP, Intensiv, Schmerz Ambulanz), wobei 2 Wochen fix Schmerzambulanz vorgesehen sind und die anderen je nach Interesse abgesprochen werden. Ich war 6 Wochen im OP und nicht auf der Intensiv, was für mich aber super gepasst hat.
Der Tag beginnt immer um 07:30 Uhr für die Morgenbesprechung, bei der die OPs für den Tag durchgegangen werden und eingeteilt wird wer für welchen OP zuständig ist. Dann ist es an einem selbst sich an jemanden dranzuhängen, das hat in den meisten Fällen gut geklappt und man wurde sehr freundlich aufgenommen. Mit der Zeit hat man dann gewusst bei wem man mitgehen und viel lernen und machen kann und beim wem eher weniger Interesse da war. Bei den richtigen Ärzt:innen durfte ich auch nach Absprache und unter Supervision eigens die Anästhesie einleiten, Atemwege sichern und das ganze Prozedere runderhum anleiten, was wirklich viel Spaß gemacht hat und man viel mitnehmen konnte. Die Aufgaben waren standardmäßig ansonsten Venflons legen, BGAs, Medikamente handhaben, Beatmungsgerät einstellen, gelegentlich Arterie stechen.
Sachen wie ZVK stechen, Regionalanästhesie, etc. waren leider nicht drinnen, da das Team in kurzer Zeit viele neue Basisärzt:innen und Assis bekommen hat, die selbst noch lernen mussten und deshalb den Vortritt dafür hatten.
Man darf auch Dienste mitmachen (was sehr zu empfehlen ist) und länger bleiben/früher gehen. Ottakring ist ein nettes Haus und hat ein breites OP-Angebot weshalb man ein großes Spektrum an Patient:innen sieht (von ASA 1-4).
Die Schmerzambulanz war auch sehr nett, vor allem das Team und die Konsile haben das ganze sehr lehrreich gemacht, auch wenn 1 Woche meiner Meinung nach ausreichen gewesen wäre.
Mittagessen ist 1xTag gratis aus einem Menü auswählbar, Kleidung bekommt man im OP oder bei der Ausgabe.
Insgesamt würde ich es hier allen empfehlen, für die Anästhesie neu ist, da es wirklich viele geduldige und nette Ärzt:innen gibt die einem gerne etwas beibringen, aber auch Leute die schon Erfahrungen haben, was sehr geschätzt wird, und man dann dementsprechend mehr Verantwortung/Aufgaben übernehmen kann. Es war ein sehr nettes Tertial und ich würde meine Assizeit hier auch gerne verbringen.
Bewerbung
1 Jahr im Vorhinein (Lebenslauf, Motivationsschreiben) - dann Interview 6 Monate vor Beginn
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