PJ-Tertial-Bericht am Uniklinik Balgrist

Orthopädie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station OP, Notaufnahme · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 3
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1400€
Gebühren
700€ fürs Wohnheim

Erfahrungsbericht

Allgemein hatte ich ein sehr gutes Tertial mit einigen Vorteilen, aber auch ein paar Nachteilen. Das Balgrist betreibt Orthopädie auf Spitzenniveau, dies führt einerseits dazu, dass man OPs und Behandlungstechniken sieht, die man so wahrscheinlich selten zu Gesicht bekommt. Andererseits führt dies auch dazu, dass man als Student eher in eine passive Rolle rutscht. Gerade im OP ist man leider wirklich selten mehr als der Hakenhalter. Durch die wöchentlichen Rotationen durch die einzelnen Teams (Schulter, Hand, Hüfte, Knie, Fuß, WS, TO) ist es auch nicht einfach sich in diese zu integrieren, durch das man dann evtl. mal mehr machen dürfte. Andererseits bekommt dadurch das gesamte Spektrum der Orthopädie zu sehen. (Zudem waren sie in meinen letzten Wochen dabei, zu testen ob einzelne Studenten über einen ganzen Monat im gleichen Team bleiben und dadurch zB auch eigene Sprechstunden Slots bekommen. Sonst geht man in den Sprechstunden eigentlich nur mit den Assistenzärzten mit, die dann wiederum oft lange auf den supervisierenden Oberarzt warten. Die Rotationen in die Notaufnahme habe ich als die lehrreichsten empfunden, da man hier eigene Patienten bekommt, diese körperlich untersucht, die Befunde dann meistens mit Lucy, der Leiterin der NA, durchspricht und zusammen die weitere Diagnostik bespricht. Abschließend schreibt man seine eigenen Briefe, die dann wiederum auch nochmal besprochen werden. Während der Woche in der NA hat man dann auch Pikett also Bereitschaftsdienst, da wurde ich persönlich aber sehr selten reingerufen. Klassische Stationsarbeit wie BE, Verbandswechsel etc. gibt es in der Art nicht, da dies alles die Pflege macht. Klassischen PJ-Unterricht gibt es in der Art nicht, dafür wurde kurz vorm Ende meines Tertial eine tägliche Fortbildung für Assistenzärzte und PJler vor dem eigentlichen Morenrapport eingeführt, die ich als sehr lehrreich wahrgenommen habe. Ansonsten muss man sich bzgl. Teaching eher an die Assistenz- und ein paar motiviertere Oberärzte halten. Zusammenfassend kann ich das Balgrist vorallem Leuten empfehlen, die schon einiges an Ortho-Wissen mitbringen, da man sonst am Anfang whrsl. etwas verloren ist. Außerdem würde ich mein Tertial, wenn ich es nochmal dort machen würde splitten. Zum einen weil man nach zwei Monaten den Großteil an Erfahrung gesammelt hat und zum anderen, weil man sich dann nicht um die Anmeldung beim Einwohnermeldeamt und die Einrichtung eines Schweizer Bankkontos kümmern muss.

Bewerbung

Bewerbung über Jolene Leuthold ca. 2 Jahre im voraus. Sehr unkompliziert und super nett!!

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