PJ-Bericht Rotkreuz Krankenhaus München
Chirurgie
München, 🇩🇪 Deutschland
·
16 Wochen
·
Station 3.2
·
08/2009 – 12/2009
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
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Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Einsatzbereich
- Station, OP, Poliklinik / Ambulanz, Notaufnahme
- Unterrichtshäufigkeit
- seltener als 1x pro Woche
- Unterrichtsformen
- Repetitorium, Bildgebung, Fallbesprechungen, Nahtkurs
- Tätigkeiten
- Untersuchungen, Braunülen legen, Notaufnahme, Blutentnahmen, Kleine Eingriffe, Aufklärungsgespräche, Gipsanlage, Patientenbetreuung, Arztbriefe schreiben, Reha-Einweisung, Wundversorgung, EKG, OP-Assistenz
- Sonstiges
- freies Essen, Dienstkleidung, Mittagessen möglich
- Arbeitszeit
- 7–8 Uhr bis nach 18 Uhr
- Studientage
- am Ende des Tertials
Erfahrungsbericht
Das Chirurgietertial im Rotkreuzkrankenhaus war für mich der absolute Höhepunkt meines PJs. Hierfür sind etliche Gründe anzuführen:
1. In der gesamten Klinik herrscht ein sehr angenehmes Klima. Man wird als Student schnell in die Struktur eingegliedert und auch als gleichwertig betrachtet. Die Kollegen sind jederzeit freundlich, immer bereit zu erklären und zu zeigen.
2. Man lernt in den 4 Monaten sehr viel. Es handelt sich um ein vergleichsmäßig kleines Haus, sodass keine strenge Trennung der verschiedenen Subspezialisierungen der Chirurgie stattfindet. Als Student erhält man einen guten Einblick in die Disziplinen der Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Unfallchirurgie. Dabei sind nicht nur viele Standard-Operationen zu sehen, sondern man erlebt auch "seltenere" Eingriffe wie die OP nach Whipple ( meist mod. nach Traverso-Longmire) fast wöchentlich.
3. Je nach Eigenengagement gestalten sich auch die eigenen Aufgaben. Zunächst beginnt man mit den Routineaufgaben wie Blutabnahmen, Neuaufnahmen und Visiten. Die Verbandswechsel sind meist studentische Aufgabe,welche sich sehr interessant gestalten, da man es gerade bei gefäßchirurgischen Patienten auch mit chronischen Wunden zu tun hat, die eine differenzierte Wundbehandlung verlangen. . Wenn man darin firm ist, nehmen die Verantwortungen auf Station zu, sodass man oft eigenverantwortlich tätig ist. Im OP ist man zu Beginn meist noch der "Hakenhalter", aber sobald Interesse an der Chirurgie gezeigt wird, erweitern sich die praktischen Anteile. Man kommt häufiger auch in die Position des 1. Assistenten, man nimmt aktiv an der Operationen teil. Auch ist das Betriebsklima im OP nicht wie an Uniklinik. Es ist eine konzentrierte, aber dennoch freundliche Atmosphäre.
Ich könnte die Liste noch endlos weiterführen. Für mich war es die beste Zeit, die ich in meinem gesamten Studium hatte. Ich wurde ernst genommen, durfte sehr viel machen und habe noch mehr gelernt. Vor allem habe ich mich im gesamten Team der Chirurgie sehr wohl gefühlt und werde mir diese Zeit im Gedächtnis halten. Ich kann also ein Chirurgie-Tertial im Rotkreuzkrankenhaus in München uneingeschränkt empfehlen!
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