PJ-Tertial-Bericht am Salzkammergut Klinikum Gmunden

Unfallchirurgie

Gmunden, Oesterreich · 8 Wochen · Station Erstversorgung · 09/2025 – 11/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
900
Gebühren
120 Sozialabgaben

Erfahrungsbericht

Ich hatte eine herausragend gute Zeit in der Unfallchirurgie in Gmunden! Obwohl ich wirklich überhaupt kein chirurgisches Interesse mitbringe und sogar ganz schön Bammel vor der chirurgischen Zeit hatte, hat mein halbes Tertial im Salzkammergut Klinikum alle Erwartungen übertroffen und mir richtig gut gefallen. Die meiste Zeit war ich in der Erstversorgung, wo man komplett selbstständig arbeitet, von Anamnese über Untersuchung, Anmelden der Diagnostik, Therapievorschläge, Wundversorgung, Patient:innengespräche, Röntgen und CT befunden, stationäre Aufnahmen, Diktieren der Briefe. Das hat mir riesigen Spaß gemacht und man lernt sehr schnell, wie die Abläufe sind. Alle Entscheidungen werden mit den Oberärzt:innen rückgesprochen, sodass man täglich dazu lernt und sich immer sicher fühlt bei den Entscheidungen. Das Team ist total nett und sehr wertschätzend, das habe ich in Deutschland bisher noch nie so erlebt. Ab und zu wird auch Unterstützung im OP gebraucht, auch dort war immer gute Stimmung. Dass ich einen instabilen Kreislauf habe, war zum Glück nicht schlimm und ich konnte möglichst viel in der Erstversorgung bleiben oder mich im OP ab und zu auch mal hinsetzen. In den 8 Wochen habe ich unglaublich viel gelernt, insbesondere Knochenröntgen befunden, chirurgische Wundversorgung und detaillierte körperliche Untersuchung der verschiedenen Gelenke. Gemeinsames Mittagessen ist bis auf wenige Ausnahmen immer möglich und für circa 4€ das komplette Menü auch sehr lecker. Man bekommt einen Spind im Keller und eine Personalkarte. Studientage gibt es offiziell nicht, aber ein früher Feierabend oder ein freier Tag waren jederzeit problemlos möglich. Leider gab es keine Möglichkeit, über das Krankenhaus eine Unterkunft zu bekommen, obwohl es dort freie Zimmer gab. Ich habe mir ein AirBnb genommen, das war natürlich ein finanzielles Minusgeschäft, was wirklich ärgerlich ist. Für mich war das süße Tiny House aber trotzdem eine tolle Erfahrung, hier der Link: https://www.airbnb.de/rooms/1349266757033305746?source_impression_id=p3_1762874353_P3q405qqzD2G9IdY Der Freizeitwert in Gmunden ist natürlich unübertroffen, an den Nachmittagen und Wochenenden war ich ständig in der Umgebung unterwegs, die für jeden was zu bieten hat, insbesondere sportlich hat man unzählige Möglichkeiten. Ich würde jederzeit wieder einen Teil vom PJ in Gmunden verbringen, also falls ihr am überlegen seid, macht es definitiv!! Bei Fragen könnt ihr euch gerne bei mir melden.

Bewerbung

3 Monate vorher, neuerdings über https://medizinausbildung-ooeg.rotable.at/

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