PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsmedizin Goettingen

Anästhesiologie

Goettingen, Deutschland · 12 Wochen · Station 0117 · 08/2009 – 12/2009

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Vergütung
400/ Mon.

Erfahrungsbericht

Aus dem Semester über mir hatte ich einige negative Sachen über die Anästhesie zu hören bekommen (z.B. keine feste Zuordnung zu einem Anästhesisten). Soweit ich das beurteilen kann, wurden viele Dinge auch wieder geändert. Der ständige Zeitdruck war aber deutlich spürbar. Man startet meist mit 8 Wochen im OP. Ich war 2 Anästhesisten zugeteilt, die sich beide sehr gut ergänzt haben. Ich habe viel intubiert; ZVKs und Arterien legen war auch oft möglich (kommt allerdings auch darauf an wo der Anästhesist gerade eingeteilt ist). Bei unkomplizierten OPs war es öfter mal „meine OP“, natürlich mit Arzt im Hintergrund. Dienste mitmachen war ebenfalls möglich (etwa bis 22/23 Uhr, der nächste Tag war frei). Ebenfalls fest eingeplant sind 4 Wochen Intensivstation. Die Betreuung war immer nett, die Lehre aber nur bei Einigen gut. Die letzten 4 Wochen sind zur freien Verfügung: Palliativstation (evt. in Zukunft nicht mehr möglich, da die Station/ das Fach nun eigene PJler hat), Schmerzambulanz, NEF, noch mal in den OP. NEF fahren kann ich wirklich empfehlen. Möglich ist dies für eine Woche (2x 24h Dienste in der Feuerwache). Die Fortbildung am Montag ist nur 1x ausgefallen und war gut bis sehr gut. Erscheinen war Pflicht. Donnerstags wurde im Rahmen einer Studie ein Training an den Simulatoren angeboten. Sehr effektiv! Das Lernfrei sollte laut dem verantwortlichen Prof. jeden Tag direkt genommen werden, kumulieren nicht möglich. Die 5 Tage, die uns außerdem zustehen, konnte man problemlos nehmen. Insgesamt habe ich viel gelernt und dieses Tertial hat mir wirklich Spaß gemacht!

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