PJ-Tertial-Bericht am Staedtische Kliniken Frankfurt Hoechst

Psychiatrie

Frankfurt, Deutschland · 8 Wochen · Station D41, D42, D43, D44, Tagesklinik, Psychiatrische Institutsambulanz · 06/2025 – 10/2025

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
399
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Als selten gesehener Gast ist man hier als PJler frei: Ich konnte mir weitgehend aussuchen, wie lange ich auf welcher Station bleiben konnte. Egal wo, war ich aufgrund des Personalmangels gern gesehen und wurde auch gefragt, ob ich mal einzelne Blutentnahmen, Angehörigengesprüche, Patientengesprüche, Aufnahmen, Assistenz im OP-Saal (Elektrokonvulsionstherapie, immer Mo & Fr) übernehmen könnte. Gerade auf Akutstation D41 habe ich viel gelernt und einzelne Patienten von der Aufnahme bis zur Weiterverlegung/Entlassung inkl. Aufnahmegespräch, -untersuchung, -diagnostik, Dokumentation, Visite, Vorstellung bei Morgenbesprechung, Verfassen des Arztbriefs, Anlegen und Verschicken juristischer Dokumente, Vorstellung bei richterlicher Anhörung usw. unter ärztlicher Aufsicht betreuen können. Oft hatte ich aber auch keine konkreten Aufgaben und habe proaktiv selbst Gespräche mit Patienten, anderen Berufsgruppen (Pflege, Ergo-, Kunst-, Bewegungs-, Psychotherapie) gesucht, deren Tätigkeit miterleben und teilweise lernen können, mich durch Patientenakten geklickt bzw. geblättert, Inhalte auf Amboss/Doccheck/etc durchgeklickt, um ein möglichst vollständiges Bild der ärztlichen und nichtärztlichen Tätigkeiten in einer psychiatrischen Abteilung zu erhalten. Der Großteil vor allem der ärztlichen Mitarbeitenden sind engagiert, erklären gern (natürlich unterschiedlich ausführlich), und bringen gerne etwas bei. Das Arbeitsklima ist idR entspannt und wertschätzend. Fortbildungen finden regelmäßig statt, u. a. ein wöchentliches Weiterbildungscurriculum (eigtl für AssistenzärztInnen), ein monatliches psychiatrisch-neuroradiologisches Kolloquium (im Grunde eine Röntgendemo mit cCTs und cMRTs), wöchentliche interdisziplinäre PJ-Seminare zu allen möglichen Themen (montags einw echselndes Thema, zweiwöchentlich Päd, monatlich Geri, freitags Chirurgie). Wenn ihr euch für Psychische Gesundheit interessiert, seid ihr in Höchst sehr gut aufgehoben!

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