PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Kiel

Anästhesiologie

Kiel, Deutschland · 16 Wochen · Station OP, Intensivstation, Schmerz- und Palliativstation · 10/2009 – 01/2010

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Ablauf des Tertials: - zunächst ist man ca. 4 Wochen in einer peripheren Klinik (HNO, Auge, Gyn etc) im OP eingeteilt - danach dann ca. 4 Wochen Intensivstation, 2-3 Wochen Schmerzstation, auf Wunsch 1 Woche NEF und den Rest dann auf einer Station bzw einer Klinik nach Wahl Insgesamt waren die Zeiträume aber etwas flexibel, wenn man z.B. lieber etwas länger auf der ISPS bleiben wollte oder man eine Klinik so gar nicht mochte, so wurde das i.d.R. auch möglich gemacht. Vorteile: - man bekommt Einblicke in sämtliche Teilbereiche der Anästhesie - durch dan "Wahlabschnitt" kann man besonders interessante Bereiche vertiefen - es wurde immer darauf geachtet, dass man zu seiner Mittagspause kam und auch so zwischendurch mal etwas essen und trinken konnte - nahezu alle Ärzte waren gerne bereit, einem viel zu zeigen und zu erklären bzw einen auch selber machen zu lassen - ISPS: auch wenn viele PJler die Station "langweilig" finden, mir hat es sehr gut gefallen. Super nettes Team insgesamt, man kann einen Einblick in einen Bereich erlangen, der im Studium kaum zum Zuge kommt und v.a. bekommt man wirklich sehr viel gezeigt und erklärt. Außerdem ist man dem Stationsarzt dort fest zugeteilt, so dass man sich schnell aufeinander einstellen kann und weiß, was ihm wichtig ist, er andersherum aber auch, was man kann etc. Nachteile: - v.a. im OP aber auch auf der Intensivstation ist man vielfach auf verschiedene Assistenzärzte getroffen, so dass da teilweise eine gewisse Konstanz fehlte (man mußte sich also jedesmal aufs neue gegenseitig aufeinander einstellen, und nachdem dann auch der Arzt wußte, was man schon "kann" und was nicht, war man wieder einem anderen Arzt zugeteilt) - ein "Lacher" für das Universitätsklinikum: Gehalt bekommt man natürlich keins, dafür aber Mittagessen in mäßiger Qualität in überfüllter Kantine im Wert von 3 Euro/Tag umsonst. Was bedeutet, wenn man ein Getränk zu seinem Standardmenü dazu haben möchte, muss man das dann schon selbst bezahlen - keine Studientage, allerdings durfte man durchaus auch mal etwas früher los, wenn das Programm durch war und nichts mehr zu tun war für einen PJler Insgesamt kann ich ein Anästhesie-Tertial an der Uni durchaus empfehlen!!
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