PJ-Tertial-Bericht am Medizinische Hochschule Hannover

ZMK-/Gesichtschirurgie

Hannover, Deutschland · 8 Wochen · Station 77/ 77c · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Ich habe bisher nur Medizin studiert und mehr oder minder zufällig durch eine Famulatur die MKG kennengelernt; das hat mich damals total beeindruckt, sodass ich auch für das PJ-Wahltertial wieder in diese Abteilung gekommen bin. Der Tag startet um 7:40 Uhr mit der Frühbesprechung, in der vom Dienst berichtet und die CTs oder klinischen Bilder der zuletzt durchgeführten oder für den Tag geplanten OPs besprochen werden. Das ganze geschieht im Beisein der Oralchirurgen, MKGler und der eingeteilten Zahnmedizinstudierenden. Anschließend kann man auf Station der zweiten Stationsassistenz ein wenig Arbeit abnehmen, indem man die Aufnahmen mit abarbeitet und übrig gebliebene Blutentnahmen erledigt (die Pflege nimmt hier Blut ab, was ich super gut finde!). Anschließend steht einem eigentlich relativ offen, wie es weitergeht: Poliklinik, OP, Stationsarbeit, Sprechstunden. Auf Station kann man neben Visite super bei Wundversorgung und Verbandzimmer mithelfen: Streifen- und Verbandswechsel, Trachealkanülenwechsel mit den Stationsärzt*innen, Wunden/Abszesse spülen, etc. etc. Eigene Patienten hatte ich nicht. Ansonsten kann man den üblichen Stationskram erledigen: Arztbriefe schreiben, Telefonieren, Administration. Das wird aber hier nicht von einem erwartet, sodass ich eher weniger Stationsarbeit verrichtet habe. In der Poliklinik ist das Team super entspannt, hier kann man sich super an die Oralchirurg*innen und MKG-Assistent*innen hängen, bei oralchirurgischen Eingriffen helfen (Zahnexen, Probeexzisionen, Kontrolluntersuchungen, Materialentfernungen). Hier laufen auch die diagnostischen Staging-Sonographien und direkt nebenan auch mittelgroße Eingriffe. Mit Abstand die meiste Zeit habe ich in einem der drei großen OPs verbracht. Hier konnte ich neben klassischer 2. Assistenz auch oft die 1. Assistenz übernehmen, besonders bei den Langzeit-OPs wurde mir regelhaft der Wundverschluss am Arm oder am Bein anvertraut, da kann man richtig klasse nähen üben. Nasenbeinfrakturen geschlossen zu reponieren habe ich auch direkt am Anfang gelernt. Dienste kann man auf Nachfrage auch mitmachen; da wird man dann auch als MKGler mal in die ZNA gerufen. Der Tag endet offen: kein Problem, wenn man mal einen Termin hat. Ich bin oft lange geblieben, einfach weil OPs länger gingen. Für Tumoreingriffe und Rekonstruktionen bin ich auch ab und an bis 19+ Uhr geblieben, das war aber eher die Ausnahme. Wer immer pünktlich um 15-16 Uhr gehen will, wird hier nicht negativ auffallen! Es gibt leider keinen geregelten PJ-Unterricht, das wäre m.E. ein verbesserungswürdiger Punkt. Immerhin sind auch wöchentlich neue Zahnmedizinstudis in der MKG, die ja neben mir als PJ auch von einem strukturierten Teaching profitieren würden. Auch für die SAP-Zugänge u.ä. die hier nötig sind, um wirklich sinnvoll mitzuarbeiten, musste ich ein wenig kämpfen. Das soll sich aber wohl nach meinem Tertial verbessert haben :) Ich habe in dem Team viel gelacht, es wurde sich unterstützt, als die Assistent*innen aufs Maschseefest gegangen sind wurde ich wie selbstverständlich auch eingeladen und es herrschte eine sehr gute Beziehung zu den Oberärzt*innen. Insgesamt bin ich bestätigt in der Fachwahl MKG, konnte viele praktische Skills lernen und vertiefen und würde das MKG-Wahltertial hier jedem empfehlen, sofern man nicht 100% der Zeit an die Hand genommen werden will.

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