PJ-Tertial-Bericht am Diakonissenkrankenhaus Leipzig

Allgemeinchirurgie

Leipzig, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemein-/Viszeralchirurgie und Gefäßmedizin · 06/2025 – 10/2025

Veröffentlicht am

2.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 3
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ich habe mein drittes PJ-Tertial im Diakonissenhaus absolviert und war auf der Gefäßchirurgischen und Allgemein-/Viszeralchirurgischen Station eingeteilt. Vorab: Das Diakonissenhaus ist ein familiäres und freundliches Krankenhaus, jedoch mit einer großen Diskrepanz der Arbeitsbedingungen und des kollegialen Umgangs auf den unterschiedlichen Stationen. Gefäßchirurgie: Das Team war sehr nett und hat uns PJs schnell integriert. Es gibt viele stationäre Aufnahmen, die inklusive der teils zeitaufwändigen ABIs von uns mit Anamnese und körperlicher Untersuchung durchgeführt werden. Ansonsten sind die Oberärztinnen und Oberärzte sehr freundlich und erklären auf Nachfrage viel. Im OP darf man assistieren, Wundnähte machen sowie, wenn man Interesse zeigt, auch kleinere Präparationen oder die Anlage eines Vorhofkatheters unter Anleitung selbst machen. Mein Interesse an Chirurgie war vor dem PJ-Tertial eher niedrig, ich hatte auf dieser Station aber aufgrund des freundlichen kollegialen Umgangs und der positiven OP-Erfahrung eine gute Zeit. Viszeralchirurgie: Meine Erfahrung war im Gegensatz zur Gefäßchirurgie ernüchternd. Die Abteilung leidet unter ärztlichem Personalmangel, sodass die Kolleg:innen sehr gestresst sind und dies teilweise auch die PJler spüren lassen. Wir wurden viel im OP eingeteilt und dort war die Stimmung in der Regel positiv. Es gab einige Oberärzte, die im OP viel erklärt haben und auf uns PJler eingegangen sind. Auf Station sollten wir ziemlich viele Briefe schreiben, da teilweise keine anderen Ärzt:innen auf der Station anwesend waren, und die Röntgenbesprechung/Tumorkonferenz vorbereiten. Blutentnahmen wurden von einer Stationassistenz übernommen. Insgesamt wurden wir bei Tagen mit kaum vorhandener Stationsarbeit, wenn wir Mittagspausen >30min gemacht haben, darauf hingewiesen, dass wir die Mittagspausenzeiten einzuhalten hätten und erhielten nicht immer die Wertschätzung, die der an anderen Tagen häufig vorkommende Workload auf Station gerechtfertigt hätte. Fazit: für ein chirurgisches Tertial ist das Diakonissenhaus ein freundliches Krankenhaus mit der Möglichkeit, insbesondere in der Gefäßchirurgie sowie Angiologie viel zu lernen. In der Viszeralchirurgie sind die Oberärzte im OP bemüht, uns PJlern viel zu erklären, die Rahmenbedingungen sind jedoch auf Station insgesamt nicht zu empfehlen.

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