PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsmedizin Goettingen

Psychiatrie

Goettingen, Deutschland · 8 Wochen · Station 4093,4092 · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
550

Erfahrungsbericht

Ich habe mein erstes Tertial in der Psychiatrie der UMG gemacht, zuerst 6 Wochen auf Station 4093 (Offene Station für affektive Störungen) und danach 10 Wochen auf Station 4092 (Geschlossene Station). Insgesamt fand ich mein Tertial dort sehr gut. Auf der offenen Station gab es leider nicht so viel für mich zu tun, da die Patienten dort teilweise sehr lange lagen, von der geschlossenen Station verlegt wurden (daher schon aufgenommen und anbehandelt) oder für Erhaltungs-EKTs kamen und nur über Nacht oder teilstationär da waren. Deswegen saß man teilweise viel einfach rum, außer an Tagen an denen Visite war. Dafür konnte ich viel mit den StationspsychologInnen mitlaufen und habe dadurch viel über den Aspekt der Psychiatrie gelernt. Ich habe dann nach 6 Wochen auf die geschlossene Station gewechselt und habe dort direkt am ersten Tag eigene Patienten bekommen für die ich die Aufnahme und Briefe in Rücksprache mit dem Oberarzt der Station selber gemacht habe. Auch die Fremdanamnesen oder Telefonate mit den Gerichten habe ich für diese Patienten dann übernommen. Eine Liquorpunktion konnte ich auch einmal selber machen. Auf der geschlossenen Station habe ich wirklich viel gelernt und das Team dort hat sich sehr viel Mühe gegeben mir Dinge zu erklären und mich einzubinden. Insgesamt würde ich ein Tertial in der Psychiatrie an der UMG jedem empfehlen, der Interesse an der Fachrichtung hat. Ich fand meine Zeit auf der offenen und geschlossenen Station gut. Wenn man eher eine entspanntere Zeit haben möchte mit mehr Leerlauf wo man eher mitläuft und zuschaut ist denke ich die offene Station gut, für mehr eigenständiges Arbeiten mit teils auch ausgeprägteren psychiatrischen Krankheitsbildern ist die geschlossene Station besser.
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