PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Marburg

Psychiatrie

Marburg, Deutschland · 8 Wochen · Station 5b (Akut/Geschützt) & 2b inkl. IPSTA (Junge Erwachsene) · 05/2025 – 09/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400 Euro

Erfahrungsbericht

Insgesamt ein sehr gut betreutes PJ-Tertial in der Psychiatrie. Angefangen habe ich auf einer der geschlossen Akutstationen, um einen guten Überblick über verschiedene und akutere Krankheitsbilder zu bekommen. Meine Aufgaben waren dort gelegentliche Blutentnahmen, Aufnahmeuntersuchungen sowie Dokumentation der Visiten. Auch wurden mir Patienten zugeteilt, die ich dann selbst visitiert habe/Gespräche geführt habe. Die Begleitung von den für die Notfälle zuständigen Ärzten in die Ambulanz war immer möglich. Generell war das Team dort sehr nett und offen, sowohl von pflegerischer wie auch (ober-) ärztlicher Seite. Auf der Akutstation war es auch möglich, einen Studientag 1x/ Woche zu nehmen. Nach einigen Wochen bin ich dann auf die Station 2b rotiert, auf der PatientInnen mit sehr gemischten Krankheitsbildern behandelt werden. Dort angeschlossen ist eine IPSTA (Ausbildungsstation), auf der ein Team aus PflegeschülerIn, Psychologie MasterstudentIn und PJlerIn unter Supervision eigenständig PatientInnen betreuen sollen. Leider gab es während meiner Rotation keine Überschneidungen mit den anderen Berufsgruppen. Trotzdem konnte ich eigenständig arbeiten und war dann für Gesprächstherapie, Diagnostik/Verlaufskontrollen und die medikamentöse Einstellung verantwortlich - alles unter regelmäßiger Rücksprache und Supervision. Diese bestand aus regelmäßigen Gesprächen mit der Oberärztin der Station (mehrfach die Woche), in denen die Behandlung mit den eigenständig betreuten PatientInnen besprochen wurde. Außerdem gab es zusätzlich noch einmal die Woche ein Gespräch von psychologischer Seite aus, in der alle PraktikantInnen da waren und auch weitere allgemeinere Fragen gestellt werden konnten. Weitere Aufgaben waren dann noch die Vorstellung von PatientInnen in der Frühbesprechung, der Vorbereitung und Leitung einer Gruppentherapie (Soziales Kompetenz Training) sowie Aufnahmen von PatientInnen. Auch Blutentnahmen kamen gelegentlich dazu. Grundsätzlich konnte ich alle Fragen immer sehr niedrigschwellig stellen. Im Stationsteam (Ärzte, Psychologinnen und dem Pflegeteam) habe ich mich sehr wohl und unterstützt gefühlt. So wurde ich auch regelmäßig gefragt, ob ich Hilfe bräuchte und konnte auch bei anderen Einzelgesprächen dabei sein. Etwas schade war, dass es insgesamt relativ wenig, dafür sehr guten PJ-Unterricht gab. Allerdings muss man auch sagen, dass mein Tertial größtenteils während der Urlaubszeit stattfand und ich es gut verstehen kann, dass man nicht als erstes den PJ-Unterricht abdecken kann. Außerdem konnte ich auch an den Fortbildungen der AssistentInnen teilnehmen, die einmal die Woche stattfanden. Insgesamt ein sehr gutes Tertial, insbesondere mit dem Angebot der IPSTA, bei dem man wirklich viel lernen und eigenständig arbeiten kann, ohne allein gelassen zu werden. Das Team war rundherum sehr nett und hilfsbereit. 10/10 würde es weiterempfehlen :)
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