PJ-Tertial-Bericht am Praxis

Allgemeinmedizin

Aachen, Deutschland · 8 Wochen · Station Praxis Dupont · 03/2025 – 06/2025

Veröffentlicht am

1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
800

Erfahrungsbericht

Mein Wahltertial in der Allgemeinmedizin war super und ich würde es jedem empfehlen! Ich habe mich früh bei der KV fürs Stipendium beworben und das auch bekommen, ich weiß nicht, ob das jeder bekommt/ wie das läuft, aber wenn man's kriegt, kriegt man 800€ pro Monat, das war echt super. Das Team der Praxis ist super nett, und Dr. Dupont weiß wirklich gefühlt alles und erklärt auch super gerne. Auch die anderen Ärzte in der Praxis sind toll und bringen einem viel bei. Ich habe in den 4 Monaten gefühlt mehr gelernt als im großen Teil des Studiums, vor allem körperliche und neurologische Untersuchung und Diagnostik ohne die Möglichkeiten, die man sonst in der Klinik immer hat. Man darf eigene Patienten betreuen, die werden dann immer gemeinsam nochmal besprochen, dadurch lernt man super viel und es fällt einem auch auf, woran man vielleicht noch etwas arbeiten muss. Ich war täglich von 8 bis ca. 15:00 in der Praxis, und dann gab es immer noch eine kleine Hausaufgabe - man sollte etwas nachgucken, was man am Tag noch nicht so gut konnte/ wusste. Außerdem kann man die Patienten eben auch über einen längeren Zeitraum begleiten, weil man ja 4 Monate da ist. Ansonsten sieht man alles, was man eben so in einer Hausarztpraxis hat (Check-Up, Infektsprechstunde, Akutpatienten (viel Bauchschmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, etc.), Nachsorge nach KH- Aufenthalten, DMPs) die Praxis macht auch relativ viel/ gut Derma, da hab ich auch echt nochmal einiges dazugelernt. Man muss auch sagen, dass die Praxis in einem Stadtteil liegt, wo das Klientel eher sozioökonomisch höher gestellt ist- es gab im Vergleich zu der Praxis, in der ich Famulatur gemacht habe in einem "Problemstadtteil" -deutlich weniger multimorbide und wirklich sehr kranke Patienten, und der Altersdurchschnitt war auch eher etwas jünger, als ich das aus der anderen Praxis kannte. Auch sonographisch lernt man viel, man kann Abdomensonos am Ende wirklich gut und strukturiert, gleiches gilt für Schilddrüsen- Sonos. Auch Herz-Echo durfte ich ein paar mal probieren, gleiches gilt für Carotis- Sonos. Ich kann euch ein PJ in der Praxis wirklich wärmstens empfehlen, wenn ihr Lust auf Allgemeinmedizin habt und auch Bock habt, euch einzubringen und selbstständig und eigeninitiativ zu arbeiten! Ich würde es jederzeit wieder machen.

Bewerbung

fast 1 Jahr vorher per Mail. Ich war dann 2 Tage Probearbeiten, um zu gucken ob es passt (für mich und für die Praxis :)). Bewerbt euch frühzeitig und seit offen und kommunikativ beim Probearbeiten!
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